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Geographie · Klasse 7

Ideen für aktives Lernen

Konzepte nachhaltiger Stadtentwicklung

Aktives Lernen funktioniert hier besonders gut, weil Schülerinnen und Schüler in der Stadtplanung nicht nur Wissen erwerben, sondern es direkt anwenden können. Durch das Gestalten und Diskutieren von konkreten Lösungen entwickeln sie ein tiefes Verständnis für die Komplexität nachhaltiger Stadtentwicklung.

KMK BildungsstandardsKMK: Sekundarstufe I - BewertungKMK: Sekundarstufe I - Erkenntnisgewinnung
15–30 Min.Partnerarbeit → Ganze Klasse4 Aktivitäten

Aktivität 01

Concept-Mapping30 Min. · Kleingruppen

Gruppenarbeit: Stadtmodell planen

Schüler planen in Gruppen ein Modell einer nachhaltigen Stadt mit Grünflächen und Mobilitätskonzepten. Sie skizzieren Elemente wie Fahrradwege und urbane Gärten. Am Ende präsentieren sie ihr Modell.

Erklären Sie die Prinzipien einer klimagerechten Stadtplanung.

ModerationstippBei der Gruppenarbeit zur Stadtmodell-Planung achten Sie darauf, dass jede Gruppe eine klare Rolle hat (z.B. Verkehrsplaner, Grünflächenexperte, Sozialplaner), um Verantwortung und Fachkompetenz zu fördern.

Worauf zu achten istDie Schülerinnen und Schüler erhalten eine Karteikarte mit der Frage: 'Nennen Sie zwei Maßnahmen für eine nachhaltige Stadtentwicklung und erklären Sie kurz, wie diese die Lebensqualität verbessern.' Sie schreiben ihre Antworten auf die Karteikarte.

VerstehenAnalysierenErschaffenSelbstwahrnehmungSelbststeuerung
Komplette Unterrichtsstunde erstellen

Aktivität 02

Fishbowl-Diskussion20 Min. · Partnerarbeit

Fishbowl-Diskussion: Klimagerechte Planung

In Paaren diskutieren Schüler Prinzipien der klimagerechten Stadtplanung anhand von Beispielen. Sie bewerten Vor- und Nachteile. Die Klasse fasst zusammen.

Bewerten Sie die Bedeutung von Grünflächen und urbaner Landwirtschaft für die Lebensqualität in Städten.

ModerationstippLegen Sie während der Diskussion zur klimagerechten Planung konkrete Beispiele aus Freiburg oder München als Diskussionsgrundlage bereit, um die Debatte zu konkretisieren.

Worauf zu achten istLehrkraft: 'Stellen Sie sich vor, Sie sind Teil eines Stadtplanungsteams. Welche drei Prioritäten würden Sie für die Entwicklung eines neuen Stadtviertels setzen, um es nachhaltig und lebenswert zu gestalten? Begründen Sie Ihre Wahl.'

AnalysierenBewertenSozialbewusstseinSelbstwahrnehmung
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Aktivität 03

Concept-Mapping15 Min. · Einzelarbeit

Individuelle Recherche: Freiburger Modell

Jeder Schüler recherchiert ein Konzept aus Freiburg und notiert Vorteile für Lebensqualität. Ergebnisse werden im Plenum geteilt.

Entwickeln Sie Ideen für eine nachhaltige Mobilität in der Stadt der Zukunft.

ModerationstippFordern Sie die Schülerinnen und Schüler während der individuellen Recherche zum Freiburger Modell auf, ihre Ergebnisse in einer kurzen Präsentation zusammenzufassen, um die Anwendung des Gelernten zu sichern.

Worauf zu achten istLehrkraft zeigt ein Bild einer städtischen Straße mit vielen Autos und wenig Grün. Frage: 'Welche drei Probleme sehen Sie auf diesem Bild im Hinblick auf eine nachhaltige Stadtentwicklung? Nennen Sie jeweils eine mögliche Lösung.'

VerstehenAnalysierenErschaffenSelbstwahrnehmungSelbststeuerung
Komplette Unterrichtsstunde erstellen

Aktivität 04

Concept-Mapping25 Min. · Ganze Klasse

Whole Class: Zukunftsideen brainstormen

Die Klasse brainstormt gemeinsam Ideen für nachhaltige Mobilität. Ergebnisse werden an der Tafel visualisiert und bewertet.

Erklären Sie die Prinzipien einer klimagerechten Stadtplanung.

Worauf zu achten istDie Schülerinnen und Schüler erhalten eine Karteikarte mit der Frage: 'Nennen Sie zwei Maßnahmen für eine nachhaltige Stadtentwicklung und erklären Sie kurz, wie diese die Lebensqualität verbessern.' Sie schreiben ihre Antworten auf die Karteikarte.

VerstehenAnalysierenErschaffenSelbstwahrnehmungSelbststeuerung
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Einige Hinweise zum Unterrichten dieser Einheit

Erfahrene Lehrkräfte betonen, dass nachhaltige Stadtentwicklung nur durch interdisziplinäres Denken verstanden wird. Vermeiden Sie es, ökologische Aspekte isoliert zu behandeln – verbinden Sie sie stets mit sozialen oder ökonomischen Fragen. Praktische Beispiele aus der Lebenswelt der Schülerinnen und Schüler erhöhen die Motivation und das Verständnis.

Erfolgreiches Lernen zeigt sich, wenn Schülerinnen und Schüler Prinzipien wie Grünflächenintegration, nachhaltige Mobilität und soziale Gerechtigkeit in ihren Planungen oder Argumentationen anwenden können. Sie erkennen Zusammenhänge zwischen ökologischen, sozialen und ökonomischen Aspekten und begründen ihre Entscheidungen sachlich.


Vorsicht vor diesen Fehlvorstellungen

  • Während der Gruppenarbeit zur Stadtmodell-Planung könnten Schülerinnen und Schüler argumentieren, dass nachhaltige Städte immer teurer sind.

    Nutzen Sie die Materialien zu den langfristigen Einsparungen durch Energieeffizienz und geringere Betriebsausgaben, um die Diskussion zu lenken und die Gruppe auf konkrete Beispiele wie Passivhäuser oder Solarenergie hinzuweisen.

  • Während der Diskussion zur klimagerechten Planung könnte geäußert werden, dass Grünflächen nur die Hitze reduzieren.

    Lenken Sie die Aufmerksamkeit auf die bereitgestellten Karten zu Biodiversität, Luftqualität und sozialen Interaktionsräumen, um die vielfältigen Funktionen von Grünflächen zu verdeutlichen.

  • Während der individuellen Recherche zum Freiburger Modell könnte die Annahme entstehen, dass urbane Landwirtschaft unwirtschaftlich ist.

    Verweisen Sie auf die recherchierten Daten zu lokaler Versorgung und Transportemissionen, die von den Schülerinnen und Schülern gesammelt wurden, um die wirtschaftlichen Vorteile zu belegen.


In dieser Übersicht verwendete Methoden