Kompetenzorientierter Einheitenplaner

Planen Sie Ihre Unterrichtseinheit so, dass die Verbindung zwischen Bildungsstandards, Lernzielen und Aktivitäten explizit sichtbar wird. Lücken zwischen Unterricht und Bewertung zeigen sich vor Beginn der Einheit und nicht danach.

Alle FächerGrundschule (Kl. 1-4)Sekundarstufe I (Kl. 5-10)Sekundarstufe II (Oberstufe)

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Wann diese Vorlage einsetzen

  • Planung einer Einheit mit hoher Relevanz für Abschlussprüfungen oder Vergleichsarbeiten
  • Zusammenarbeit in Fachschaften zur Sicherung der vertikalen Kohärenz zwischen Klassenstufen
  • Dokumentation der Unterrichtsplanung für Schulleitung, Fachberater oder Referendariat
  • Planung in Bundesländern mit strengen Vorgaben durch Kernlehrpläne
  • Immer dann, wenn Sie Lücken in der Stoffvermittlung vorab identifizieren möchten

Abschnitte der Vorlage

Listen Sie alle Bildungsstandards auf, die in dieser Einheit behandelt werden, und unterscheiden Sie zwischen Kernkompetenzen und begleitenden Kompetenzen.

Titel der Einheit und Dauer:

Primäre Kompetenzen (Zentrum von Unterricht und Klassenarbeit):

Sekundäre Kompetenzen (werden thematisiert, sind aber nicht der Fokus):

Vorwissen aus früheren Einheiten:

Anschlussfähigkeit für folgende Einheiten:

Brechen Sie die Bildungsstandards in schülerrelevante Lernziele auf dem entsprechenden kognitiven Niveau herunter.

Standard 1: Der Schüler kann...

Standard 2: Der Schüler kann...

Kognitives Anforderungsniveau (Anforderungsbereich I, II oder III):

Schülergerechte Formulierung:

Ordnen Sie jede Unterrichtsstunde der Einheit den spezifischen Lernzielen zu, die sie adressiert.

Stunde 1: Adressierte Lernziele:

Stunde 2: Adressierte Lernziele:

(Fortführung für alle Stunden)

Identifizierte Lücken: Lernziele mit unzureichender Abdeckung:

Entwickeln Sie formative und summative Leistungsnachweise, die die Kompetenzen auf dem korrekten Niveau messen.

Summativer Leistungsnachweis (z. B. Klassenarbeit):

Geprüfte Standards (und wie):

Formative Checks (Lernbeobachtung) pro Standard:

Kognitiver Anspruch der Aufgaben vs. Anspruch des Bildungsplans:

Planen Sie, wie Sie allen Schülern den Zugang zu den Standards ermöglichen.

Unterstützung für Schüler unter dem Klassenniveau:

Erweiterungen für leistungsstarke Schüler:

Sprachliche Unterstützung (Scaffolding):

Anpassungen für Inklusion oder sonderpädagogischen Förderbedarf:

Listen Sie Texte, Materialien und Werkzeuge auf, die auf Ihre Standards abgestimmt sind.

Primärtexte oder Quellen:

Ergänzende Materialien:

Digitale Werkzeuge:

Vorzubereitende Materialien:

Flips Perspektive

Kompetenzorientierung funktioniert dann am besten, wenn sie sowohl den Unterricht als auch die Bewertung prägt, statt nur als Liste im Stoffverteilungsplan zu existieren. Dieser Planer hilft Ihnen, eine Einheit zu bauen, in der jede Stunde auf dem richtigen kognitiven Niveau ansetzt. So erhalten Sie durch die Leistungsbewertung echte Evidenz darüber, ob die Schüler die geforderten Bildungsstandards tatsächlich erreicht haben.

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Diese Vorlage anpassen

Für Alle Fächer

Wenden Sie Kompetenzorientierte Einheit an, indem Sie die Phasenlängen und Arbeitsaufträge an die Anforderungen von Alle Fächer anpassen.

Über das Kompetenzorientierte Einheit-Rahmenwerk

Bei der kompetenzorientierten Unterrichtsplanung geht es weniger um ein bestimmtes pädagogisches Modell als vielmehr um Disziplin: die Disziplin, die Verbindung zwischen dem, was Sie lehren, wie Sie prüfen und was die Schüler wissen sollen, über die gesamte Einheit hinweg explizit und sichtbar zu machen.

Warum explizite Ausrichtung wichtig ist: Die meisten Lehrkräfte kennen ihre Bildungspläne und planen Unterrichtsstunden, von denen sie glauben, dass sie diese erfüllen. Die Lücke zwischen Anspruch und Wirklichkeit ist oft größer als erwartet. Eine kompetenzorientierte Planung macht diese Verbindung bereits in der Entwurfsphase deutlich, sodass Defizite vor dem Unterricht sichtbar werden und nicht erst bei der Nachbereitung.

Den Bildungsplan genau lesen: Standards sind oft spezifischer formuliert, als man sie in Erinnerung hat. „Die Struktur von Sachtexten analysieren“ ist etwas anderes als „einen Sachtext lesen“. Eine sorgfältige Lektüre der Operatoren zeigt oft, dass die geforderte Kompetenz ein höheres kognitives Niveau verlangt, als die geplante Stunde tatsächlich bietet.

Vertikale Kohärenz: Kompetenzen stehen nicht isoliert da. Sie knüpfen an Vorwissen an und bereiten auf Kommendes vor. Eine starke Planung berücksichtigt, was Schüler in vorherigen Klassenstufen gelernt haben, damit Sie wissen, worauf Sie aufbauen können und wo eine Wiederholung notwendig ist.

Alignment der Leistungsbewertung: Eine abgestimmte Einheit ist nicht nur im Unterricht stimmig. Die Leistungsnachweise sind direkt mit den Operatoren des Bildungsplans verknüpft (nennen, analysieren, beurteilen, gestalten). Ein Standard, der „beurteilen“ verlangt, sollte nicht nur durch einen Multiple-Choice-Test abgeprüft werden, der lediglich Faktenwissen abfragt.

Stofffülle versus Kompetenztiefe: Die Planung nach Bildungsstandards erzeugt oft Druck, alles abzudecken. Effektive Lehrkräfte entscheiden bewusst, welche Kompetenzen vertieft behandelt werden (Kerncurriculum) und welche eher begleitend thematisiert werden, anstatt alle Inhalte nur oberflächlich zu streifen.

Dieser Planer führt Sie durch die Zuordnung jeder Stunde zu einem spezifischen Standard, stellt sicher, dass Ihre Prüfungen dem kognitiven Anspruch entsprechen, und identifiziert Lücken in der Abdeckung, bevor der Unterricht beginnt.

Rückwärts geplante Einheit

Planen Sie Ihre Unterrichtseinheit vom Ergebnis her. Zuerst werden die Lernziele und Kompetenzen festgelegt, dann die Leistungsnachweise und schließlich die Lernsequenz. Jede Stunde arbeitet von Anfang an auf ein klares Ziel hin.

Umfang und Sequenz

Dokumentieren Sie Umfang und Reihenfolge Ihres Lehrplans: was Sie unterrichten und in welcher Abfolge. Gewährleistet eine kohärente vertikale Anschlussfähigkeit und einheitliche Abdeckung über Klassen und Jahrgänge hinweg.

Planungskalender

Erstellen Sie einen wochenweisen Planungskalender, der Unterricht am Schulkalender verankert: berücksichtigen Sie Prüfungszeiträume, Feiertage und Wiederholungsphasen, um von vornherein zu wissen, wo die Zeitplanung eng wird.

Jahresübersicht

Visualisieren Sie das gesamte Schuljahr: Ordnen Sie Unterrichtseinheiten, Kompetenzen und wichtige Leistungsnachweise so, dass Sie das Jahr auf einen Blick erfassen und Lücken vor Schuljahresbeginn erkennen.

Erleben Sie die Magie des aktiven Lernens

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Die KI von Flip nimmt Ihr Fach, Ihre Klassenstufe und Ihr Thema und erstellt eine unterrichtsfertige Stunde mit Schritt-für-Schritt-Anleitung, Diskussionsfragen, Exit-Ticket und druckfertigen Schülermaterialien.

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Häufig gestellte Fragen

Das variiert je nach Fach, aber als Faustregel gilt: 3 bis 5 Primärkompetenzen, die tiefgehend behandelt werden, sind besser als 10 bis 15 Standards, die nur oberflächlich gestreift werden. Weniger Standards bedeuten oft nachhaltigeres Lernen.
Abdeckung bedeutet, dass Sie das Thema im Unterricht besprochen haben. Alignment bedeutet, dass Ihr Unterricht, die Aktivitäten und die Prüfungen genau das kognitive Niveau verlangen, das der Bildungsplan vorgibt. Ein Arbeitsblatt, auf dem Schüler nur Dinge „nennen“, ist nicht auf einen Standard ausgerichtet, der „analysieren“ verlangt.
Legen Sie fest, in welchen Einheiten eine Kompetenz schwerpunktmäßig eingeführt und geprüft wird und in welchen sie nur als unterstützende Kompetenz auftaucht. Dokumentieren Sie dies in Ihrem schulinternen Lehrplan.
Differenzieren Sie den Weg zum Ziel, nicht das Ziel selbst. Schüler benötigen eventuell unterschiedliche Hilfestellungen (Scaffolds), Texte oder mehr Zeit, um dasselbe Lernziel zu erreichen. Das Ziel bleibt gleich, die Unterstützung variiert.
Fragen Sie sich: Könnten Schüler diese Stunde erfolgreich abschließen, ohne die geforderte Kompetenz tatsächlich anzuwenden? Wenn ja, ist die Stunde zwar thematisch verwandt, aber nicht kompetenzorientiert ausgerichtet. Echtes Alignment erfordert die Demonstration der Kompetenz.
Die Kompetenzorientierung definiert das „Was“ (die Ziele), während aktives Lernen das „Wie“ (die Methode) bestimmt. Ein kompetenzorientierter Planer bildet das Gerüst, während Flip-Missionen diese Struktur mit Leben füllen: durch Debatten, Simulationen und Projekte, in denen Schüler die geforderten Kompetenzen in der Praxis anwenden. Viele Lehrkräfte nutzen diesen Planer für das strategische Alignment und Flip für die methodische Umsetzung der Standards durch handlungsorientierten Unterricht.
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