Unterrichtsplanung nach dem Backward Design

Planen Sie Ihre Unterrichtseinheit vom Ergebnis her. Zuerst werden die Lernziele und Kompetenzen festgelegt, dann die Leistungsnachweise und schließlich die Lernsequenz. Jede Stunde arbeitet von Anfang an auf ein klares Ziel hin.

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Wann diese Vorlage einsetzen

  • Planung einer neuen Einheit, bei der jede Stunde ein klares Ziel verfolgen soll
  • Konzeption von projektorientiertem Unterricht oder komplexen Transferaufgaben
  • Gezielte Ausrichtung des Unterrichts an neuen Bildungsplänen oder Standards
  • Überarbeitung bestehender Einheiten, um die Lernziele expliziter zu machen
  • Wenn Lernende das Ziel der Reise vom ersten Tag an kennen sollen

Abschnitte der Vorlage

Geben Sie Titel, Klassenstufe, Fach und die zentrale Leitfrage an, die die Neugier der Lernenden weckt.

Titel der Einheit:

Klasse & Fach:

Dauer (Wochen):

Zentrale Leitfrage:

Nachhaltiges Verständnis (Was bleibt in 5 Jahren hängen?):

Identifizieren Sie Lehrplanbezüge, Kompetenzen sowie das spezifische Wissen, das erworben werden soll.

Curriculare Standards/Kompetenzen:

Grundlegende Erkenntnisse:

Leitfragen (2–3):

Die Lernenden wissen: ...

Die Lernenden können: ...

Entwerfen Sie die summative Transferaufgabe und listen Sie formative Checks für den Verlauf der Einheit auf.

Beschreibung der Abschlussaufgabe:

Erfolgskriterien (ausgerichtet an Phase 1):

Formative Lernstandskontrollen:

Transparente Kriterien für Lernende:

Skizzieren Sie den Verlauf der Einheit und verknüpfen Sie jede Stunde mit den Lernzielen und der Abschlussaufgabe.

Woche 1: Stunden 1–5 (Kurztitel + Lernziel)

Woche 2: Stunden 6–10

...

Planen Sie Unterstützungsangebote für schwächere Lernende und Herausforderungen für leistungsstarke Schüler.

Scaffolding/Hilfestellungen:

Erweiterungen/Enrichment:

Sprachsensibler Unterricht (VKL/DaZ):

Inklusion/Förderschwerpunkte:

Listen Sie Texte, Werkzeuge und digitale Tools auf, die in der Einheit zum Einsatz kommen.

Primärquellen/Lehrwerk:

Zusatzmaterialien:

Digitale Tools/Plattformen:

Vorzubereitende Materialien:

Flips Perspektive

Backward Design ist eine der effektivsten Methoden für die Unterrichtsentwicklung, da es Klarheit über den tatsächlichen Lernerfolg schafft, statt nur Inhalte „durchzunehmen“. Wenn Lehrkräfte die angestrebten Kompetenznachweise kennen, bevor sie die erste Stunde planen, bleibt der Unterricht fokussiert und kohärent. Diese Vorlage strukturiert den Planungsprozess so, dass jede Aktivität im Klassenzimmer direkt auf das große Lernziel einzahlt.

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Diese Vorlage anpassen

Für Alle Fächer

Wenden Sie Rückwärts geplante Einheit an, indem Sie die Phasenlängen und Arbeitsaufträge an die Anforderungen von Alle Fächer anpassen.

Über das Rückwärts geplante Einheit-Rahmenwerk

Das Backward Design, im deutschsprachigen Raum oft als „Rückwärtige Unterrichtsplanung“ bekannt, wurde von Grant Wiggins und Jay McTighe geprägt. Es lässt sich hervorragend auf ganze Unterrichtseinheiten anwenden. Wenn Sie eine Einheit rückwärts planen, wird jede didaktische Entscheidung zielgerichtet: Sie wissen genau, welche Kompetenzen die Lernenden erwerben sollen, und jede Stunde trägt sichtbar zu diesem Ziel bei.

Warum die rückwärtige Planung auf Einheitsebene entscheidend ist: Viele Stoffverteilungspläne listen lediglich Themen auf. Das Backward Design kehrt dies um und beginnt mit der Frage: Was sollen die Schülerinnen und Schüler am Ende der Einheit verstehen, wissen und anwenden können, was sie vorher nicht konnten? Dies verschiebt den Fokus von der reinen Stoffvermittlung hin zur kompetenzorientierten Lernarchitektur.

Phase 1: Gewünschte Ergebnisse. Identifizieren Sie das „Triftige“ – die großen Ideen, die über die Einheit hinaus Bestand haben. Formulieren Sie Leitfragen, die den gesamten Lernprozess begleiten. Listen Sie spezifische Kenntnisse und Fertigkeiten auf, die im Lehrplan verankert sind. Seien Sie präzise: „Photosynthese verstehen“ ist kein Ergebnis. „Erklären, wie Pflanzen Lichtenergie in chemische Energie umwandeln und warum dies die Basis für jedes Nahrungsnetz ist“ hingegen schon.

Phase 2: Akzeptable Evidenz. Entwerfen Sie die Lernerfolgskontrolle, bevor Sie die Stunden planen. Wie weisen die Lernenden nach, dass sie die Ziele erreicht haben? Planen Sie mindestens eine komplexe Transferaufgabe ein, die über reines Abfragen hinausgeht. Listen Sie auch formative Assessments auf, um den Lernstand zwischendurch zu prüfen.

Phase 3: Lernplan. Erst jetzt folgt die Sequenzierung der Unterrichtsstunden. Fragen Sie sich bei jeder Stunde: Trägt sie direkt zum Endergebnis bei? Bereitet sie auf die Leistungsnachweise vor? Wenn eine Stunde nicht durch diese Fragen gerechtfertigt werden kann, gehört sie vermutlich nicht in die Einheit.

Häufige Fehler: Viele Lehrkräfte planen zwar auf dem Papier rückwärts, unterrichten aber vorwärts. Sie vermitteln erst massiv Wissen und schieben die Transferaufgabe ans Ende. Echtes Backward Design bedeutet, dass die angestrebten Kompetenzen den Unterricht von Tag eins an prägen, inklusive der transparenten Kommunikation der Bewertungskriterien an die Klasse.

Dieser Planer führt Sie durch alle drei Phasen und hilft Ihnen, Einheiten zu bauen, bei denen das Ziel für alle Beteiligten von Anfang an klar ist.

Backward Design

Backward Design (Rückwärtige Unterrichtsplanung) beginnt beim Lernziel. Sie definieren zuerst das gewünschte Verständnis, gestalten dann die Leistungsnachweise und planen abschließend die passenden Lernaktivitäten.

Thematische Einheit

Organisieren Sie mehrere Unterrichtswochen rund um ein zentrales Thema oder eine Leitfrage, die Texte, Fächer und reale Situationen verbindet. Lernende bauen dauerhaftes Verstehen auf, wenn sie dieselben Ideen in verschiedenen Kontexten begegnen.

Kompetenzorientierte Einheit

Planen Sie Ihre Unterrichtseinheit so, dass die Verbindung zwischen Bildungsstandards, Lernzielen und Aktivitäten explizit sichtbar wird. Lücken zwischen Unterricht und Bewertung zeigen sich vor Beginn der Einheit und nicht danach.

Jahresübersicht

Visualisieren Sie das gesamte Schuljahr: Ordnen Sie Unterrichtseinheiten, Kompetenzen und wichtige Leistungsnachweise so, dass Sie das Jahr auf einen Blick erfassen und Lücken vor Schuljahresbeginn erkennen.

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Häufig gestellte Fragen

Eine Stundenplanung umfasst eine einzelne Unterrichtsstunde. Eine Einheitenplanung bildet einen Bogen über mehrere Wochen ab und verknüpft verschiedene Stunden zu einem kohärenten Lernpfad mit einem gemeinsamen Ziel.
Die meisten Einheiten dauern 2 bis 6 Wochen. Kürzere Zeiträume behandeln oft nur ein Thema, längere Zeiträume riskieren den Verlust des roten Fadens. Die Dauer hängt von der Komplexität der Lernziele ab.
Nicht zwingend in der Planungsphase der Einheit. Im Abschnitt „Sequenzierung“ reichen Kurztitel und Lernziele. Die detaillierten Verlaufspläne können wochenweise während der Durchführung erstellt werden.
Kommunizieren Sie die Leitfragen und Erfolgskriterien direkt zu Beginn. Schüler arbeiten motivierter, wenn sie wissen, worauf sie hinarbeiten. Den kompletten didaktischen Planer müssen Sie nicht teilen.
Die Abschlussprüfung erst zu entwerfen, wenn alle Stunden geplant sind. Das führt oft dazu, dass man prüft, was man geschafft hat, statt das zu prüfen, was eigentlich gelernt werden sollte.
Backward Design liefert das Skelett: klare Ziele und Struktur. Aktives Lernen füllt dieses Skelett mit Leben. Flip-Missionen sind handlungsorientierte Aktivitäten, bei denen Lernende debattieren und forschen. Viele Lehrkräfte nutzen Backward Design für den groben Bogen und Flip für die Gestaltung der einzelnen, aktivierenden Unterrichtsstunden.
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