Umfang und Sequenz (Scope and Sequence)

Dokumentieren Sie Umfang und Reihenfolge Ihres Lehrplans: was Sie unterrichten und in welcher Abfolge. Gewährleistet eine kohärente vertikale Anschlussfähigkeit und einheitliche Abdeckung über Klassen und Jahrgänge hinweg.

Alle FächerGrundschule (Kl. 1-4)Sekundarstufe I (Kl. 5-10)Sekundarstufe II (Oberstufe)

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Wann diese Vorlage einsetzen

  • Herstellung von curricularer Kohärenz für ein Fach oder einen Jahrgang
  • Bei Inkonsistenzen in der vertikalen oder horizontalen Abstimmung im Kollegium
  • Einführung neuer Lehrwerke oder Änderung der Fachanforderungen
  • Vorbereitung auf Schulinspektionen oder interne Evaluationen
  • Wenn Fachkonferenzen die Zusammenarbeit bei der Unterrichtsplanung intensivieren wollen

Abschnitte der Vorlage

Identifizieren Sie das Fach, die Jahrgangsstufe(n) und den zugrunde liegenden Rahmenlehrplan.

Fachbereich:

Jahrgangsstufe(n):

Bezug zum Rahmenlehrplan/Fachanforderungen:

Zielgruppe (Fachkonferenz, Jahrgangsteam oder Einzelklasse):

Datum und Revisionsstand:

Listen Sie alle Themen und Kompetenzen auf, die in diesem Kurs behandelt werden.

Kerninhalte (obligatorisch):

Wichtige Inhalte (sollten abgedeckt werden):

Vertiefende Inhalte (optional bei Zeitüberschuss):

Schlüsselkompetenzen (in der Reihenfolge der Beherrschung):

Inhalte, die bewusst NICHT auf dieser Stufe behandelt werden:

Dokumentieren Sie die Abfolge der Unterrichtseinheiten und die Logik dahinter.

Einheit 1 (Name): Warum zuerst? Welche Basis wird hier gelegt?

Einheit 2 (Name): Warum an dieser Stelle? Was wird aus Einheit 1 vorausgesetzt?

Einheit 3 (Name): ...

Alternative Abfolgen, die verworfen wurden:

Flexible Einheiten, die verschoben werden könnten:

Dokumentieren Sie das Vorwissen aus vorherigen Klassen und die Anforderungen für Folgestufen.

Inhalte aus Vorjahren, auf denen aufgebaut wird:

Identifizierte Lücken aus vorherigen Jahrgängen:

Inhalte, auf die dieser Kurs für die Zukunft vorbereiten muss:

Notwendige Absprachen mit anderen Jahrgangsstufen:

Dokumentieren Sie den Abgleich zwischen verschiedenen Klassen derselben Jahrgangsstufe.

Nutzen alle Lehrkräfte dieses Jahrgangs diesen Plan?

Wo ist pädagogische Freiheit erlaubt?

Wo ist Konsistenz zwingend erforderlich?

Zeitfenster (pro Einheit), an denen sich alle orientieren sollten:

Termine für den fachlichen Austausch:

Planen Sie, wann und wie dieser Plan aktualisiert wird.

Turnus der Überprüfung (jährlich, pro Halbjahr, nach Klausuren):

Datenquellen für Revisionen (Lernstandserhebungen, Feedback, Klausurergebnisse):

Prozess für Änderungsvorschläge:

Verantwortlichkeit für die Freigabe:

Versionsverwaltung:

Flips Perspektive

Ein Plan zu Umfang und Sequenz ist dann am nützlichsten, wenn er die Begründung für die Abfolge explizit macht: nicht nur das Was, sondern das Warum. Wenn Lehrkräfte die Logik hinter der Sequenz verstehen, können sie flexiblere Anpassungen im Unterricht vornehmen, ohne die Kohärenz des Gesamtcurriculums zu gefährden.

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Diese Vorlage anpassen

Für Alle Fächer

Wenden Sie Umfang und Sequenz an, indem Sie die Phasenlängen und Arbeitsaufträge an die Anforderungen von Alle Fächer anpassen.

Über das Umfang und Sequenz-Rahmenwerk

Ein Dokument zu Umfang und Sequenz ist ein grundlegendes Curriculum-Werkzeug, das zwei Fragen beantwortet: Was wird unterrichtet (Umfang) und in welcher Reihenfolge (Sequenz). Im Gegensatz zu einem Stoffverteilungsplan, der sich primär auf die Zeitplanung konzentriert, liegt der Fokus hier auf der Kohärenz: der bewussten Anordnung von Inhalten und Kompetenzen, damit das Lernen logisch aufeinander aufbaut.

Umfang: Was Sie unterrichten: Der Umfang eines Lehrplans legt fest, mit welchen Inhalten, Konzepten und Fertigkeiten sich die Schüler auseinandersetzen. Da man nicht alles unterrichten kann, spiegeln diese Dokumente bewusste Entscheidungen darüber wider, was essenziell ist und was zur Vertiefung dient.

Sequenz: Die logische Abfolge: Die Reihenfolge ist nicht willkürlich. Bestimmte Konzepte sind Voraussetzungen für andere (z. B. Bruchrechnung vor Wahrscheinlichkeitsrechnung). Eine gute Sequenz baut Dynamik auf, indem sie mit zugänglichen Inhalten beginnt, bevor sie zu komplexen Abstraktionen übergeht. Ein fundierter Plan macht die Logik dieser Anordnung explizit.

Vertikale Anschlussfähigkeit: Diese Dokumente entfalten ihre größte Wirkung, wenn sie jahrgangsübergreifend erstellt werden. Wenn Lehrkräfte der Grundschule wissen, was in der Sekundarstufe I erwartet wird, kann der Unterricht gezielt darauf aufbauen. Ohne diesen Abgleich beginnt jeder Jahrgang oft unnötig bei Null.

Horizontale Kohärenz: Umfang und Sequenz unterstützen auch die parallele Arbeit in einem Jahrgang. So wird sichergestellt, dass alle Klassen einer Stufe die gleichen Kerninhalte in ähnlicher Abfolge behandeln, was besonders bei Lehrerwechseln oder Kursübergängen wichtig ist.

Lebendige Dokumente: Diese Pläne sollten regelmäßig überprüft werden, etwa wenn sich Fachanforderungen ändern oder Lernstandserhebungen Lücken aufzeigen. Sie sind keine historischen Akten, sondern aktive Planungswerkzeuge.

Jahresübersicht

Visualisieren Sie das gesamte Schuljahr: Ordnen Sie Unterrichtseinheiten, Kompetenzen und wichtige Leistungsnachweise so, dass Sie das Jahr auf einen Blick erfassen und Lücken vor Schuljahresbeginn erkennen.

Planungskalender

Erstellen Sie einen wochenweisen Planungskalender, der Unterricht am Schulkalender verankert: berücksichtigen Sie Prüfungszeiträume, Feiertage und Wiederholungsphasen, um von vornherein zu wissen, wo die Zeitplanung eng wird.

Einheitenübersicht

Kartieren Sie eine einzelne Unterrichtseinheit, indem Sie Bildungsstandards, Stunden, Bewertungen und Materialien in einer Gesamtschau zusammenführen, die kohärenten Unterricht und einfache Curriculumsüberprüfung ermöglicht.

Erleben Sie die Magie des aktiven Lernens

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Häufig gestellte Fragen

Umfang und Sequenz konzentrieren sich auf das Was und die logische Abfolge, wobei die Begründung der Sequenz im Vordergrund steht. Ein Stoffverteilungsplan ist meist stärker auf die zeitliche Schiene und die Kopplung an das Kalenderjahr fixiert. Umfang und Sequenz bilden das strategische Fundament, der Stoffverteilungsplan die operative Umsetzung.
Idealerweise geschieht dies kollaborativ in der Fachkonferenz oder im Jahrgangsteam. Die Einbeziehung der Lehrkräfte stellt sicher, dass das Dokument die Unterrichtsrealität widerspiegelt und eine hohe Akzeptanz im Kollegium genießt.
Dokumentieren Sie sowohl die Buchinhalte als auch die empfohlene Sequenz. Markieren Sie Stellen, an denen Sie vom Buch abweichen, um die Logik des Lernens zu verbessern. Das Dokument sollte ehrlich zwischen Vorgabe und pädagogischer Gestaltung unterscheiden.
Treffen Sie explizite Priorisierungen. Kategorisieren Sie Standards in essenziell (muss geprüft werden), wichtig (sollte geübt werden) und vertiefend (optional). Diese Entscheidungen sollten transparent im Team und nicht von jeder Lehrkraft isoliert getroffen werden.
Eine vereinfachte, schülergerechte Version kann ein starkes Werkzeug für das selbstregulierte Lernen sein. Schüler, die den roten Faden ihres Lernwegs verstehen, können neues Wissen besser verknüpfen und kommende Themen antizipieren.
Da dieses Dokument festlegt, was in welcher Reihenfolge gelernt wird, ist es der ideale Ort, um festzulegen, wo Strategien des aktiven Lernens am sinnvollsten sind. Sie können Einheiten mit Methoden wie Simulationen, Sokratischen Seminaren oder Projektarbeit annotieren. Nutzen Sie diesen Plan für das große Ganze und Flip, um die passenden Unterrichtsstunden zu generieren, die jede Einheit zum Leben erwecken.
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