Analytisches Bewertungsraster: Erstellungstool

Erstellen Sie ein analytisches Bewertungsraster, das Schülerarbeiten anhand mehrerer Kriterien mit differenzierten Leistungsstufen bewertet. Lernende erhalten spezifisches Feedback darüber, was gelungen ist und was in jeder Dimension verbessert werden kann.

Alle FächerGrundschule (Kl. 1-4)Sekundarstufe I (Kl. 5-10)Sekundarstufe II (Oberstufe)

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  • Mit pädagogischen Hinweisen und Tipps von Flip
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Wann diese Vorlage einsetzen

  • Bewertung komplexer Leistungen mit verschiedenen Kompetenzbereichen
  • Wunsch nach detailliertem Rückmeldeformat für Schüler zur individuellen Förderung
  • Referate, Projektarbeiten, Experimente, Portfolios oder Aufsätze
  • Sicherung der Vergleichbarkeit bei Korrekturen im Fachschaftsteam
  • Einsatz als Checkliste für die Selbsteinschätzung vor der Abgabe

Abschnitte der Vorlage

Beschreiben Sie die Aufgabe und den Zweck der Leistungsfeststellung.

Aufgabenbeschreibung:

Klassenstufe und Fach:

Bezug zum Bildungsplan (Kompetenzen):

Format: Formativ oder Summativ?

Erhalten die Schüler das Raster vorab?

Legen Sie 3 bis 5 Kriterien fest. Jedes Kriterium sollte eine eigenständige, beobachtbare Fertigkeit prüfen.

Kriterium 1 (Name und Kurzbeschreibung):

Kriterium 2:

Kriterium 3:

Kriterium 4 (optional):

Kriterium 5 (optional):

Gewichtung der Kriterien (falls unterschiedlich):

Definieren Sie die Niveaustufen (z. B. orientiert an den Anforderungsbereichen I-III).

Stufe 4 (z. B. Übertrifft Erwartungen / AFS):

Stufe 3 (z. B. Erfüllt Erwartungen voll ganz):

Stufe 2 (z. B. Erwartungen teilweise erfüllt):

Stufe 1 (z. B. Erwartungen nicht erfüllt / Ansätze vorhanden):

Punktwerte pro Stufe:

Formulieren Sie spezifische Beschreibungen für jedes Kriterium auf jeder Stufe.

Kriterium 1:

Stufe 4: [Konkrete Merkmale]

Stufe 3: [Konkrete Merkmale]

Stufe 2: [Konkrete Merkmale]

Stufe 1: [Konkrete Merkmale]

Kriterium 2:

(Wiederholung für alle Kriterien)...

Berechnen Sie die Gesamtpunktzahl und legen Sie die Notengrenzen fest.

Maximal erreichbare Punktzahl:

Notenspiegel / Punktegrenzen:

Umgang mit Teilleistungen:

Regelung für Leistungen zwischen zwei Stufen:

Plan zur Kalibrierung (bei Korrektur im Team):

Flips Perspektive

Bewertungsraster entfalten ihr volles Potenzial, wenn Schüler sie zur Selbsteinschätzung nutzen, bevor sie ihre Arbeit einreichen. Ein Raster, das nur zur Notenfindung dient, ist eine verpasste Lernchance. Dieses Tool hilft Ihnen, Kriterien so spezifisch und beobachtbar zu formulieren, dass Lernende genau wissen, was „Erwartungen erfüllt“ in der Praxis bedeutet.

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Diese Vorlage anpassen

Für Alle Fächer

Wenden Sie Analytisches Bewertungsraster an, indem Sie die Phasenlängen und Arbeitsaufträge an die Anforderungen von Alle Fächer anpassen.

Über das Analytisches Bewertungsraster-Rahmenwerk

Ein analytisches Bewertungsraster (Rubric) ist das vielseitigste Werkzeug zur Leistungsbewertung. Im Gegensatz zu holistischen Rastern, die eine einzige Gesamtnote vergeben, bewerten analytische Raster jedes Kriterium separat. Dies liefert Lehrkräften detaillierte diagnostische Daten und den Schülern gezieltes, handlungsorientiertes Feedback.

Einsatzbereiche: Analytische Raster eignen sich besonders für komplexe Aufgaben mit mehreren Komponenten: Facharbeiten, Projektprüfungen, Präsentationen, naturwissenschaftliche Experimente oder mathematische Problemlösungen. Überall dort, wo Feedback zu einzelnen Kompetenzbereichen wertvoller ist als eine bloße Gesamtziffer.

Gestaltung guter Kriterien: Ein häufiger Fehler ist die Erstellung von Kriterien, die sich überschneiden oder eher Fleiß und Einstellung statt tatsächlicher Kompetenz bewerten. Starke Kriterien sind: spezifisch (Was genau wird geprüft?), beobachtbar (Was ist im Produkt sichtbar?) und kompetenzorientiert (Nicht: „Schüler hat sich bemüht“, sondern: „Schüler formuliert eine These und stützt diese mit drei Belegen“).

Formulierung von Deskriptoren: Jede Leistungsstufe sollte beschreiben, wie die Arbeit auf diesem Niveau tatsächlich aussieht. Vermeiden Sie vage Adjektive wie „gut“ oder „ausreichend“. Ein Deskriptor wie „Die These ist klar formuliert und wird durch drei Textbelege gestützt“ ist weitaus hilfreicher als „These und Belege sind sehr gut“.

Anzahl der Niveaustufen: Drei bis vier Stufen sind meist ausreichend. Fünf oder mehr Stufen führen oft zu Unklarheiten bei der Abgrenzung. Die höchste Stufe sollte echte Meisterschaft repräsentieren, nicht Perfektion: Ein Ziel, das leistungsstarke Schüler mit Anstrengung erreichen können.

Transparenz für Lernende: Ein Bewertungsraster entfaltet seine größte Wirkung als Lernwerkzeug, wenn Schüler es vor Bearbeitungsbeginn erhalten. Lernende, die das Raster zur Selbsteinschätzung nutzen, erzielen nachweislich bessere Ergebnisse als jene, die es erst zusammen mit der Note sehen.

Dieser Generator führt Sie durch die Identifikation der richtigen Kriterien, das Schreiben aussagekräftiger Deskriptoren und die Erstellung eines konsistenten Bewertungsschlüssels.

Ganzheitliches Bewertungsraster

Gestalten Sie ein ganzheitliches Bewertungsraster, das die Arbeit als Ganzes mit einer einzigen Gesamtnote bewertet. Schneller anzuwenden und gut geeignet für häufige Formativbewertung, kurze Schreibaufgaben und Situationen, in denen der Gesamteindruck entscheidend ist.

Einpunkt Bewertungsraster

Entwickeln Sie ein Bewertungsraster, das nur die Erwartungsstufe definiert und Raum lässt für Anmerkungen, was diese übertrifft und was noch nicht erreicht ist. Einfach zu erstellen und für Lernende leicht verständlich.

Selbstbewertungsraster

Gestalten Sie Raster, mit denen Lernende ihr eigenes Werk bewerten. Das fördert Metakognition, regt zur ehrlichen Reflexion an und schafft eine Feedbackschleife zwischen Selbst- und Fremdwahrnehmung.

Backward Design

Backward Design (Rückwärtige Unterrichtsplanung) beginnt beim Lernziel. Sie definieren zuerst das gewünschte Verständnis, gestalten dann die Leistungsnachweise und planen abschließend die passenden Lernaktivitäten.

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Häufig gestellte Fragen

Drei bis fünf Kriterien sind ideal. Weniger erfassen oft nicht die Komplexität der Aufgabe; mehr als fünf machen das Raster sowohl für die Korrektur als auch für die Schüler unübersichtlich.
Nein. Wenn bestimmte Kompetenzen im Fokus stehen, sollten diese stärker gewichtet werden. Bei einer Argumentation zählt der Inhalt oft mehr als die äußere Form oder Rechtschreibung.
Verankern Sie die Beschreibung im Produkt. Statt „These ist überzeugend“, schreiben Sie „Die These bezieht klar Stellung zur Streitfrage und wird durch mindestens zwei sachliche Argumente gestützt“. Testen Sie, ob das Kriterium beobachtbar ist.
Direkt bei der Aufgabenstellung. Wenn Schüler die Kriterien von Anfang an kennen, arbeiten sie zielgerichteter. Das Raster dient dann als Orientierungshilfe während des Lernprozesses, nicht nur als Urteil am Ende.
Die Bewertung von Fleiß statt Leistung. Vermeiden Sie Formulierungen wie „hat sich sichtlich bemüht“. Bewerten Sie stattdessen das sichtbare Ergebnis, zum Beispiel die Qualität der Quellenarbeit oder die Logik der Beweisführung.
Analytische Raster zerlegen Leistungen in Teilkompetenzen, was sie ideal für aktives Lernen macht. In einer Flip-Einheit (z. B. Debatte oder Gruppenprojekt) zeigen Schüler gleichzeitig Fachwissen, Teamfähigkeit und Kommunikation. Ein analytisches Raster erlaubt es Ihnen, diese Dimensionen getrennt voneinander zu bewerten und so ein differenzierteres Bild der Schülerleistung zu zeichnen als eine einfache Note.
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