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Geographie · Klasse 5

Ideen für aktives Lernen

Wohnen in der Stadt: Herausforderungen und Lösungen

Aktives Lernen funktioniert hier besonders gut, weil das Thema Wohnen in der Stadt komplexe Zusammenhänge wie soziale Ungleichheit und ökologische Folgen sichtbar macht. Die Schülerinnen und Schüler begreifen abstrakte Konzepte wie Mietpreisentwicklung besser, wenn sie sie in realen Kontexten diskutieren und direkt anwendbares Wissen aufbauen.

KMK BildungsstandardsKMK: Sekundarstufe I - WohnungsmarktKMK: Sekundarstufe I - Stadtentwicklung
20–35 Min.Partnerarbeit → Ganze Klasse4 Aktivitäten

Aktivität 01

Philosophische Stühle30 Min. · Kleingruppen

Gruppenarbeit: Wohnformen vergleichen

Schülerinnen und Schüler listen in Gruppen Vor- und Nachteile von Hochhaus, Reihenhaus und Genossenschaftswohnung auf. Sie erstellen eine Tabelle und präsentieren. Die Klasse diskutiert die Ergebnisse.

Warum wird Wohnraum in vielen Städten immer teurer und welche sozialen Folgen hat dies?

ModerationstippFordern Sie die Gruppen bei der Wohnformen-Vergleichsarbeit auf, nicht nur Vor- und Nachteile zu sammeln, sondern auch konkrete Beispiele aus ihrer Heimatstadt zu nennen.

Worauf zu achten istStellen Sie die Frage: 'Stellen Sie sich vor, Sie sind Teil einer Bürgerinitiative in Ihrer Stadt. Welche drei konkreten Maßnahmen würden Sie vorschlagen, um bezahlbaren Wohnraum zu schaffen und gleichzeitig die Lebensqualität zu erhalten?' Lassen Sie die Schülerinnen und Schüler ihre Ideen in Kleingruppen diskutieren und die besten drei auswählen.

AnalysierenBewertenSelbstwahrnehmungSozialbewusstsein
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Aktivität 02

Fishbowl-Diskussion20 Min. · Ganze Klasse

Fishbowl-Diskussion: Mietpreissteigerung

Im Plenum besprechen die Schülerinnen und Schüler Ursachen und Folgen hoher Mieten. Sie notieren Argumente an der Tafel. Abschluss mit einer Abstimmung zu Lösungsvorschlägen.

Vergleichen Sie verschiedene Wohnformen in der Stadt (z.B. Hochhaus, Reihenhaus, Genossenschaftswohnung) hinsichtlich ihrer Vor- und Nachteile.

ModerationstippSteuern Sie die Mietpreissteigerungs-Diskussion durch gezielte Impulsfragen, die die Schülerinnen und Schüler dazu bringen, Argumente zu gewichten und Prioritäten zu setzen.

Worauf zu achten istGeben Sie jeder Schülerin und jedem Schüler eine Karte mit der Aufforderung: 'Nennen Sie eine Ursache für steigende Mieten in Städten und beschreiben Sie eine mögliche Lösung, die Sie heute im Unterricht kennengelernt haben. Geben Sie ein Beispiel für eine Stadt, in der dieses Problem aktuell besteht.'

AnalysierenBewertenSozialbewusstseinSelbstwahrnehmung
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Aktivität 03

Philosophische Stühle25 Min. · Einzelarbeit

Individuelle Idee: Nachhaltiges Wohnen

Jede Schülerin und jeder Schüler entwirft eine Skizze für bezahlbares Wohnen. Sie teilen Ideen in der Runde. Bewertung nach Kriterien wie Nachhaltigkeit.

Entwickeln Sie Ideen, wie Städte bezahlbaren Wohnraum schaffen und gleichzeitig nachhaltige Bauweisen fördern können.

ModerationstippAchten Sie bei der Paararbeit am Stadtmodell darauf, dass beide Partner aktiv einbezogen werden und nicht eine Person die gesamte Planung übernimmt.

Worauf zu achten istZeigen Sie Bilder von verschiedenen Wohnformen (Hochhaus, Reihenhaus, Einfamilienhaus, Wohnschiff). Bitten Sie die Schülerinnen und Schüler, auf einem Arbeitsblatt für jede Wohnform zwei Vor- und zwei Nachteile im Hinblick auf das städtische Leben aufzulisten.

AnalysierenBewertenSelbstwahrnehmungSozialbewusstsein
Komplette Unterrichtsstunde erstellen

Aktivität 04

Philosophische Stühle35 Min. · Partnerarbeit

Paararbeit: Stadtmodell

In Paaren bauen Schülerinnen und Schüler ein Modell einer idealen Wohnstadt mit Lego. Sie erklären ihre Entscheidungen. Präsentation vor der Klasse.

Warum wird Wohnraum in vielen Städten immer teurer und welche sozialen Folgen hat dies?

Worauf zu achten istStellen Sie die Frage: 'Stellen Sie sich vor, Sie sind Teil einer Bürgerinitiative in Ihrer Stadt. Welche drei konkreten Maßnahmen würden Sie vorschlagen, um bezahlbaren Wohnraum zu schaffen und gleichzeitig die Lebensqualität zu erhalten?' Lassen Sie die Schülerinnen und Schüler ihre Ideen in Kleingruppen diskutieren und die besten drei auswählen.

AnalysierenBewertenSelbstwahrnehmungSozialbewusstsein
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Einige Hinweise zum Unterrichten dieser Einheit

Erfahrene Lehrkräfte beginnen mit einer lokalen Verankerung des Themas, um Abstraktion zu vermeiden. Sie vermeiden es, sofort Lösungen vorzugeben, sondern lassen die Schülerinnen und Schüler selbst Ursachen und Wechselwirkungen erkennen. Wichtig ist, dass sie historische und politische Faktoren einbeziehen, etwa die Rolle von Bauvorschriften oder Förderprogrammen.

Erfolgreiches Lernen zeigt sich darin, dass die Schülerinnen und Schüler Ursachen und Folgen städtischer Wohnungsprobleme systematisch analysieren und konkrete Lösungsansätze für verschiedene Wohnformen entwickeln. Sie begründen ihre Entscheidungen mit Daten und argumentieren sachlich in Diskussionen.


Vorsicht vor diesen Fehlvorstellungen

  • During Gruppenarbeit: Wohnformen vergleichen, watch for...

    Lenken Sie die Gruppen mit der Frage um, ob ihre Beispiele realistisch sind: 'München hat tatsächlich zu wenig Bauland. Wo könnte dort noch gebaut werden, und warum geht das nicht schneller?' Lassen Sie sie die Antworten mit ihren Vor- und Nachteilen verknüpfen.

  • During Diskussion: Mietpreissteigerung, watch for...

    Unterbrechen Sie vereinfachende Aussagen wie 'Vermieter sind gierig' und fragen Sie gezielt nach Daten: 'Welche Faktoren steigern die Baukosten seit 2010? Zeigen Sie das an eurer Tabelle!'

  • During Individuelle Idee: Nachhaltiges Wohnen, watch for...

    Konfrontieren Sie die Schüler mit der Realität: 'Genossenschaftswohnungen kosten oft mehr als Sozialwohnungen, sind aber günstiger als der Markt. Wie erklärt ihr euch das? Vergleicht eure Ideen mit dem echten Angebot in eurer Stadt.'


In dieser Übersicht verwendete Methoden