Unterrichtsplaner für Sozial-Emotionales Lernen (SEL)

Planen Sie eine Einheit für Sozial-Emotionales Lernen, die CASEL-Kompetenzen durch strukturierte Reflexion, gemeinschaftsbildende Aktivitäten und in den Unterrichtsalltag integrierte Übungsmöglichkeiten entwickelt.

Sozial-Emotionales LernenGrundschule (Kl. 1-4)Sekundarstufe I (Kl. 5-10)Sekundarstufe II (Oberstufe)

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  • Druckfreundliches Layout, funktioniert am Bildschirm oder auf Papier
  • Mit pädagogischen Hinweisen und Tipps von Flip
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Wann diese Vorlage einsetzen

  • Aufbau einer dedizierten SEL-Einheit basierend auf den CASEL-Standards
  • Wenn Schüler gezielte Unterstützung bei Emotionsregulation, Konfliktlösung oder Empathie benötigen
  • Zu Beginn des Schuljahres zum Aufbau der Klassengemeinschaft und Normenbildung
  • Als Reaktion auf spezifische soziale Herausforderungen innerhalb der Lerngruppe
  • Zur fächerübergreifenden Integration von SEL-Kompetenzen auf Unterrichtsebene

Abschnitte der Vorlage

Identifizieren Sie die Schwerpunktkompetenz und formulieren Sie Lernziele.

Primäre CASEL-Kompetenz (z. B. Selbstmanagement):

Sekundäre Kompetenzen:

Dauer der Einheit:

Lernziele (Welche Fertigkeiten werden entwickelt?):

Verbindung zum fachlichen Lernen:

Planen Sie Aktivitäten für Vertrauen, Sicherheit und ein positives Klima als Basis für authentische SEL-Arbeit.

Icebreaker und Beziehungsspiele:

Plan zur gemeinsamen Erarbeitung von Klassenregeln:

Protokoll für Klassenrat oder Morgenkreis:

Routinen für Zugehörigkeit und Inklusion:

Planen Sie Sequenzen, in denen Sie die Zielfertigkeit direkt mit Beispielen, Modelling und Anleitung lehren.

Kompetenz (Name, Definition, Beispiele, Gegenbeispiele):

Ablauf der direkten Instruktion:

Modelling (Lautes Denken durch die Lehrkraft):

Angeleitete Übungsphase:

Selbstständige Anwendung:

Schaffen Sie strukturierte Gelegenheiten, um die Fertigkeit in simulierten oder echten Situationen zu üben.

Reflexionsroutinen (Lerntagebuch, Partner-Check):

Rollenspiele oder Simulationsszenarien:

Reale Anwendungssituationen (Pausenhof, Gruppenarbeit):

Impulsfragen zur Reflexion:

Planen Sie die Erfassung der Entwicklung durch Beobachtung, Reflexion und Selbsteinschätzung.

Plan für formative Beobachtungen:

Tool zur Selbsteinschätzung der Schüler:

Indikatoren für Kompetenzzuwachs (Woran erkenne ich Fortschritt?):

Abschließende Reflexionsaufgabe oder Portfolio:

Planen Sie die Verstärkung der Kompetenz im Fachunterricht, nicht nur in isolierten SEL-Stunden.

Integration in Fachfächer (Welche Fächer, wie?):

Routinen zur täglichen Festigung:

Verbindung zur Schulkultur:

Kommunikation mit Eltern und Erziehungsberechtigten:

Flips Perspektive

SEL-Einheiten sind erfolgreich, wenn sie Kompetenzen vermitteln, die Schüler tatsächlich anwenden können, statt nur darüber zu sprechen. Dieser Planer unterstützt Sie dabei, CASEL-Kompetenzen explizit zu unterrichten und gleichzeitig das Vertrauen in der Gruppe zu stärken. Durch die Verknüpfung von Theorie und Praxis wird soziales Lernen zu einem natürlichen Teil Ihres Unterrichts.

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Diese Vorlage anpassen

Für Sozial-Emotionales Lernen

Wenden Sie SEL Einheit an, indem Sie die Phasenlängen und Arbeitsaufträge an die Anforderungen von Sozial-Emotionales Lernen anpassen.

Über das SEL Einheit-Rahmenwerk

Sozial-Emotionales Lernen (SEL) ist dann am wirksamsten, wenn es kein separates Curriculum bleibt, sondern als fester Bestandteil von Routinen, Beziehungen und der Schulkultur gelebt wird. Eine gut gestaltete SEL-Einheit schafft Raum für die explizite Kompetenzentwicklung und ermöglicht gleichzeitig das Einüben dieser Fähigkeiten im täglichen Miteinander.

Die fünf CASEL-Kompetenzen: Selbstwahrnehmung, Selbstmanagement, soziales Bewusstsein, Beziehungsfähigkeit und verantwortungsvolles Entscheiden. Diese Kompetenzen interagieren und verstärken sich gegenseitig. Eine SEL-Einheit konzentriert sich meist auf ein oder zwei Schwerpunkte, berührt aber im Verlauf auch die anderen Bereiche.

SEL bedeutet Kompetenzerwerb, nicht nur Gefühlsduselei: Ein häufiges Missverständnis ist, dass SEL lediglich aus „Stuhlkreisen über Gefühle“ besteht. Echtes SEL ist gezielte Kompetenzentwicklung: Schüler erlernen spezifische, übertragbare Strategien (wie das Erkennen emotionaler Trigger, Regulationsstrategien, Perspektivwechsel oder Konfliktlösung) und wenden diese in realen Situationen an.

Integration und explizite Instruktion: SEL funktioniert am besten durch die Kombination aus direkter Vermittlung (Lehren der Fertigkeit mit Beispielen und Übungen) und Integration (Anwendung im fachlichen und sozialen Kontext über den gesamten Schultag). Eine isolierte SEL-Stunde ohne Bezug zum Klassenalltag führt selten zu einer nachhaltigen Verhaltensänderung.

Traumasensibler Ansatz: Bei der Planung sollte berücksichtigt werden, dass Schüler unterschiedliche Hintergründe mitbringen. Aktivitäten, die persönliche Offenbarungen erfordern, sollten stets freiwillig sein. Es gilt, eine Bandbreite emotionaler Erfahrungen zu normalisieren und die Stärken sowie die Selbstwirksamkeit der Lernenden zu betonen.

Beziehungen als Fundament: Der wichtigste Prädiktor für den Erfolg von SEL ist die Qualität der Lehrer-Schüler-Beziehung sowie das Miteinander unter den Schülern. Eine Einheit, die Gemeinschaft und Vertrauen aufbaut, ist weitaus effektiver als eine reine Inhaltsvermittlung ohne Berücksichtigung des sozialen Klimas.

Thematische Einheit

Organisieren Sie mehrere Unterrichtswochen rund um ein zentrales Thema oder eine Leitfrage, die Texte, Fächer und reale Situationen verbindet. Lernende bauen dauerhaftes Verstehen auf, wenn sie dieselben Ideen in verschiedenen Kontexten begegnen.

Rückwärts geplante Einheit

Planen Sie Ihre Unterrichtseinheit vom Ergebnis her. Zuerst werden die Lernziele und Kompetenzen festgelegt, dann die Leistungsnachweise und schließlich die Lernsequenz. Jede Stunde arbeitet von Anfang an auf ein klares Ziel hin.

Grundschuleinheit

Konzipiert für die Grundschule mit kurzen, wiederholbaren Zyklen, dem Vorlesen als Lernwerkzeug, handlungsorientierten Erfahrungen und vorhersehbaren Ritualen. Junge Lernende brauchen Struktur, bevor Abstraktion greift.

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Häufig gestellte Fragen

Eine SEL-Einheit bietet Zeit für die explizite Vermittlung: Die Fertigkeit wird direkt mit Beispielen und Übungen eingeführt. Integration bedeutet, diese bereits gelernten Fähigkeiten im Fachunterricht ständig zu verstärken. Beides ist notwendig für den Lernerfolg.
Bewerten Sie den Kompetenzerwerb durch Beobachtung und Reflexion, nicht durch persönliche Geständnisse. Schüler können ihre Strategien bewerten (z. B. „Ich habe heute eine Beruhigungstechnik genutzt“), ohne private Details preiszugeben.
Widerstand deutet oft auf mangelnde psychologische Sicherheit hin. Senken Sie die persönliche Hürde durch hypothetische Fallbeispiele, erhöhen Sie die Wahlmöglichkeiten und prüfen Sie, ob das Klassenklima bereits bereit für die geforderte Offenheit ist.
Haben Sie vorab einen Plan für Krisengespräche und Meldepflichten. Seien Sie bereit zu sagen: „Das ist ein wichtiges Thema, dem ich Zeit widmen möchte. Können wir nach der Stunde sprechen?“, statt komplexe Einzelschicksale vor der gesamten Gruppe zu behandeln.
Fast jede fachliche Herausforderung hat eine SEL-Dimension: Ausdauer bei Frustration in Mathe (Selbstmanagement), Gruppenarbeit in Bio (Beziehungsfähigkeit) oder Perspektivwechsel in Geschichte (soziales Bewusstsein). Planen Sie diese Anknüpfungspunkte bewusst ein.
Aktives Lernen und SEL verstärken sich gegenseitig. Wenn Schüler in Debatten zusammenarbeiten oder Rollen in Simulationen aushandeln, praktizieren sie Beziehungsfähigkeit und Selbstmanagement in echten Kontexten. Flip-Missionen sind strukturierte kooperative Aktivitäten, die Kommunikation und gemeinsame Entscheidungsfindung erfordern. Lehrkräfte nutzen Flip innerhalb von SEL-Einheiten, um Schülern authentische Übungsfelder für genau die Kompetenzen zu bieten, die in der Einheit theoretisch erarbeitet wurden.
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