Unterrichtsplaner für Sozial-Emotionales Lernen (SEL)
Planen Sie eine Einheit für Sozial-Emotionales Lernen, die CASEL-Kompetenzen durch strukturierte Reflexion, gemeinschaftsbildende Aktivitäten und in den Unterrichtsalltag integrierte Übungsmöglichkeiten entwickelt.
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- Strukturiertes PDF mit Leitfragen pro Abschnitt
- Druckfreundliches Layout, funktioniert am Bildschirm oder auf Papier
- Mit pädagogischen Hinweisen und Tipps von Flip
Wann diese Vorlage einsetzen
- Aufbau einer dedizierten SEL-Einheit basierend auf den CASEL-Standards
- Wenn Schüler gezielte Unterstützung bei Emotionsregulation, Konfliktlösung oder Empathie benötigen
- Zu Beginn des Schuljahres zum Aufbau der Klassengemeinschaft und Normenbildung
- Als Reaktion auf spezifische soziale Herausforderungen innerhalb der Lerngruppe
- Zur fächerübergreifenden Integration von SEL-Kompetenzen auf Unterrichtsebene
Abschnitte der Vorlage
SEL-Einheiten sind erfolgreich, wenn sie Kompetenzen vermitteln, die Schüler tatsächlich anwenden können, statt nur darüber zu sprechen. Dieser Planer unterstützt Sie dabei, CASEL-Kompetenzen explizit zu unterrichten und gleichzeitig das Vertrauen in der Gruppe zu stärken. Durch die Verknüpfung von Theorie und Praxis wird soziales Lernen zu einem natürlichen Teil Ihres Unterrichts.
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Für Sozial-Emotionales Lernen
Wenden Sie SEL Einheit an, indem Sie die Phasenlängen und Arbeitsaufträge an die Anforderungen von Sozial-Emotionales Lernen anpassen.
Über das SEL Einheit-Rahmenwerk
Sozial-Emotionales Lernen (SEL) ist dann am wirksamsten, wenn es kein separates Curriculum bleibt, sondern als fester Bestandteil von Routinen, Beziehungen und der Schulkultur gelebt wird. Eine gut gestaltete SEL-Einheit schafft Raum für die explizite Kompetenzentwicklung und ermöglicht gleichzeitig das Einüben dieser Fähigkeiten im täglichen Miteinander.
Die fünf CASEL-Kompetenzen: Selbstwahrnehmung, Selbstmanagement, soziales Bewusstsein, Beziehungsfähigkeit und verantwortungsvolles Entscheiden. Diese Kompetenzen interagieren und verstärken sich gegenseitig. Eine SEL-Einheit konzentriert sich meist auf ein oder zwei Schwerpunkte, berührt aber im Verlauf auch die anderen Bereiche.
SEL bedeutet Kompetenzerwerb, nicht nur Gefühlsduselei: Ein häufiges Missverständnis ist, dass SEL lediglich aus „Stuhlkreisen über Gefühle“ besteht. Echtes SEL ist gezielte Kompetenzentwicklung: Schüler erlernen spezifische, übertragbare Strategien (wie das Erkennen emotionaler Trigger, Regulationsstrategien, Perspektivwechsel oder Konfliktlösung) und wenden diese in realen Situationen an.
Integration und explizite Instruktion: SEL funktioniert am besten durch die Kombination aus direkter Vermittlung (Lehren der Fertigkeit mit Beispielen und Übungen) und Integration (Anwendung im fachlichen und sozialen Kontext über den gesamten Schultag). Eine isolierte SEL-Stunde ohne Bezug zum Klassenalltag führt selten zu einer nachhaltigen Verhaltensänderung.
Traumasensibler Ansatz: Bei der Planung sollte berücksichtigt werden, dass Schüler unterschiedliche Hintergründe mitbringen. Aktivitäten, die persönliche Offenbarungen erfordern, sollten stets freiwillig sein. Es gilt, eine Bandbreite emotionaler Erfahrungen zu normalisieren und die Stärken sowie die Selbstwirksamkeit der Lernenden zu betonen.
Beziehungen als Fundament: Der wichtigste Prädiktor für den Erfolg von SEL ist die Qualität der Lehrer-Schüler-Beziehung sowie das Miteinander unter den Schülern. Eine Einheit, die Gemeinschaft und Vertrauen aufbaut, ist weitaus effektiver als eine reine Inhaltsvermittlung ohne Berücksichtigung des sozialen Klimas.
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