Unterrichtsplaner für die Grundschule

Konzipiert für die Grundschule mit kurzen, wiederholbaren Zyklen, dem Vorlesen als Lernwerkzeug, handlungsorientierten Erfahrungen und vorhersehbaren Ritualen. Junge Lernende brauchen Struktur, bevor Abstraktion greift.

All SubjectsGrundschule (Kl. 1-4)

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  • Druckfreundliches Layout, funktioniert am Bildschirm oder auf Papier
  • Mit pädagogischen Hinweisen und Tipps von Flip
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Wann diese Vorlage einsetzen

  • Planung mehrwöchiger Unterrichtsvorhaben in der Grundschule (Kl. 1-4)
  • Integration von Fachlernen mit sprachlicher Bildung und Alphabetisierung
  • Erstellung von Einheiten, die Vorlesen und Handeln als Hauptwerkzeuge nutzen
  • Gleichzeitige Planung von Stationenlernen, Kleingruppen und Einzelarbeit
  • Entwicklung kindgerechter Leistungsnachweise jenseits reiner Textproduktion

Abschnitte der Vorlage

Benennen Sie das Thema, die Klassenstufe und die Leitfrage. Identifizieren Sie Lehrplanbezüge und Kernideen.

Titel der Einheit:

Klasse (1-4) und Fach:

Dauer:

Kernidee (Was sollen die Kinder verstehen?):

Kompetenzerwartungen:

Bezug zur Sprachförderung:

Gestalten Sie den täglichen Ablauf, der sich durch die gesamte Einheit zieht.

Morgenkreis oder Einstiegsritual:

Mini-Lektion (10-15 Min):

Geführte oder freie Übungsphase:

Reflexion oder Abschlussritual:

Stationenlernen oder Kleingruppenplan:

Bestimmen Sie Bilderbücher, Sachtexte oder literarische Vorbilder, die die Einheit stützen.

Zentraler Vorlesetext:

Sach- und Informationstexte:

Textvorbilder (für eigenes Schreiben):

Verbindung zur Kernidee:

Impulsfragen zum Text:

Planen Sie konkrete Aktivitäten, die Verständnis aufbauen, bevor es abstrakt wird.

Anschauungsmaterialien:

Entdeckendes Lernen:

Verbindung zu Kunst, Bewegung oder Spiel:

Experimente oder Beobachtungen:

Lernorte außerhalb des Klassenzimmers:

Planen Sie altersgerechte formative und summative Lernkontrollen.

Formative Checks (Beobachtung, Blitzlicht, Sprechzeiten):

Summative Aufgabe (Projekt, Präsentation, Portfolio):

Differenzierung der Bewertung:

Dokumentation (Fotos, Arbeitsproben):

Planen Sie Hilfen und Forderangebote für die heterogene Grundschulklasse.

Scaffolding für Kinder mit Förderbedarf:

Zusatzfutter für schnelle Lerner:

Sprachliche Unterstützung (DaZ):

Sensorische oder motorische Bedürfnisse:

Individuelle Nachteilsausgleiche:

Flips Perspektive

Grundschulplanung gelingt durch kurze Zyklen, feste Rituale, konkrete Erfahrungen und lernrelevante Vorlesezeiten. Dieser Planer hilft Ihnen, einen kohärenten Bogen für die Klassen 1 bis 4 zu spannen, der zielgerichtet bleibt, ohne die spielerische Wärme zu verlieren, die junge Lernende brauchen.

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Diese Vorlage anpassen

Für All Subjects

Wenden Sie Grundschuleinheit an, indem Sie die Phasenlängen und Arbeitsaufträge an die Anforderungen von All Subjects anpassen.

Über das Grundschuleinheit-Rahmenwerk

Die Unterrichtsplanung in der Grundschule erfordert eine andere Struktur als in der Sekundarstufe. Junge Lernende benötigen mehr Wiederholung, kürzere Sequenzen, konkrete Erfahrungen und Rituale, auf die sie sich verlassen können. Eine funktionierende Grundschuleinheit ist keine verkleinerte Version einer Mittelstufeneinheit, sondern von Grund auf für die Art und Weise konzipiert, wie Kinder lernen.

Kurze, wiederholte Zyklen: Einheiten in der Grundschule funktionieren am besten mit kurzen, sich täglich wiederholenden Abläufen statt langer Lektionsfolgen. Eine Routine aus Einstieg, Mini-Lektion, geführter Übung und Reflexion dauert etwa 45 Minuten und wird über mehrere Wochen mit wechselnden Inhalten wiederholt. Diese Vorhersehbarkeit reduziert die kognitive Belastung und lässt Schüler sich auf das Lernen statt auf den Ablauf konzentrieren.

Vorlesen als Instruktion: Das Vorlesen ist eines der mächtigsten Werkzeuge im Grundschulunterricht. Ankertexte und Sachbücher können wesentliche Inhalte und Kompetenzen vermitteln, besonders für Kinder, die noch nicht flüssig lesen. Ein guter Plan sollte regelmäßige Vorlesezeiten als echte Instruktionszeit einplanen, nicht nur zur Unterhaltung.

Vom Konkreten zum Abstrakten: Kinder brauchen handlungsorientierte Erfahrungen, bevor sie bereit für abstrakte Darstellungen sind. Eine Mathe-Einheit sollte mit haptischem Material beginnen und schrittweise zu Symbolen führen. Im Sachunterricht stehen direkte Beobachtungen vor der Einführung von Fachbegriffen und Modellen.

Lernstationen und Kleingruppen: Grundschullehrkräfte unterrichten oft mehrere Gruppen gleichzeitig. Die Planung muss Stationen berücksichtigen, die Kompetenzen vertiefen, während die Lehrkraft gezielt mit Teilgruppen arbeitet. Stationen sollten motivierend und selbstführend gestaltet sein.

Verbindung zur Alphabetisierung: In der Primarstufe erfolgt der Wissenserwerb zeitgleich zur Sprachentwicklung. Einheiten im Sachunterricht bieten Wortschatzarbeit und Wissensaufbau, die das Leseverständnis direkt stützen. Ein starker Plan nutzt diese Synergie ganz bewusst.

Thematische Einheit

Organisieren Sie mehrere Unterrichtswochen rund um ein zentrales Thema oder eine Leitfrage, die Texte, Fächer und reale Situationen verbindet. Lernende bauen dauerhaftes Verstehen auf, wenn sie dieselben Ideen in verschiedenen Kontexten begegnen.

Rückwärts geplante Einheit

Planen Sie Ihre Unterrichtseinheit vom Ergebnis her. Zuerst werden die Lernziele und Kompetenzen festgelegt, dann die Leistungsnachweise und schließlich die Lernsequenz. Jede Stunde arbeitet von Anfang an auf ein klares Ziel hin.

SEL Einheit

Planen Sie eine Einheit für Sozial-Emotionales Lernen, die CASEL-Kompetenzen durch strukturierte Reflexion, gemeinschaftsbildende Aktivitäten und in den Unterrichtsalltag integrierte Übungsmöglichkeiten entwickelt.

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Häufig gestellte Fragen

Zwei bis vier Wochen sind ideal. Weniger als zwei Wochen geben Kindern nicht genug Zeit zur Vertiefung. Mehr als vier Wochen führen oft zu Motivationsverlust. In Klasse 1 sind kürzere Zyklen ratsam, in Klasse 4 können komplexe Themen bis zu sechs Wochen umfassen.
Nutzen Sie Vorlesezeiten für Sachthemen und trainieren Sie Lesestrategien an Sachtexten. Führen Sie Fachbegriffe im Kontext ein und lassen Sie Kinder über Sachthemen schreiben. Das ist keine Zusatzbelastung, sondern die effizienteste Nutzung der knappen Unterrichtszeit.
Stationen sollten bekannte Kompetenzen vertiefen und selbsterklärend sein. Da Sie parallel mit Kleingruppen arbeiten, müssen die Stationen ohne Lehrerhilfe funktionieren. Planen Sie Stationen in 2-Wochen-Zyklen, damit Kinder die Abläufe meistern.
Sie sollte nicht allein auf Texten basieren. Gute Formate sind: Zeichnen und Beschriften, Bauen von Modellen, mündliche Erklärungen oder Vorführungen. Schriftliche Anteile sollten kurz gehalten und durch Satzanfänge gestützt werden.
Erstellen Sie gestufte Aufgaben (gleicher Inhalt, unterschiedliche Komplexität). Nutzen Sie Partnerstrukturen, in denen Kinder sich helfen, und setzen Sie auf flexible Gruppen, die sich je nach Aktivität neu zusammensetzen.
Kinder sind von Natur aus aktive Lerner. Sie lernen durch Tun: Sortieren, Bauen, Rollenspiele und Diskussionen. Flip-Missionen kanalisieren diesen Tatendrang in strukturierte, kollaborative Aktivitäten, die altersgerecht sind. Ein Sachunterrichtsthema wird so zur Forschungsreise, eine Geschichtsstunde zur Simulation. Lehrkräfte nutzen diesen Planer für den roten Faden der Einheit und Flip für die Gestaltung einzelner Stunden, die durch haptische Teilnahme begeistern.
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