Unterrichtsplaner für die Sekundarstufe I

Gedacht für die Sekundarstufe I: verbindet Anspruch mit der Autonomie und Relevanz, die Jugendliche brauchen. Beinhaltet strukturierte Zusammenarbeit, echte Wahlmöglichkeiten und Verbindungen zu Themen ihrer Lebenswelt.

All SubjectsSekundarstufe I (Kl. 5-10)

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  • Strukturiertes PDF mit Leitfragen pro Abschnitt
  • Druckfreundliches Layout, funktioniert am Bildschirm oder auf Papier
  • Mit pädagogischen Hinweisen und Tipps von Flip
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Wann diese Vorlage einsetzen

  • Planung von Unterrichtseinheiten für die Klassen 5 bis 10
  • Erhöhung des Engagements durch Verknüpfung mit Identitätsfragen und aktuellen Themen
  • Integration von strukturierter Kollaboration und Schülerautonomie
  • Einheiten, die Wahlmöglichkeiten in Thema, Format oder Rechercheweg erfordern
  • Jede Sek-I-Einheit, in der Anspruch und Lebensweltbezug koexistieren sollen

Abschnitte der Vorlage

Bestimmen Sie das Thema, den motivierenden Einstieg (Hook) und die Leitfrage.

Thema der Einheit:

Relevanz-Hook (Warum ist das für 11- bis 16-Jährige wichtig?):

Zentrale Leitfrage:

Lehrplanbezug:

Verbindung zu Identität oder aktuellen Themen:

Listen Sie die Bildungsstandards und schülerorientierte Lernziele auf.

Kompetenzbereiche:

Lernziele (aus Schülersicht formuliert):

Kognitive Anforderung (Erinnern, Verstehen, Anwenden, Analysieren, Bewerten, Erschaffen):

Fächerübergreifende Bezüge:

Planen Sie den Bogen vom Einstieg bis zur Leistungsüberprüfung.

Stunden 1-3 (Einstieg: Hook, Leitfrage, Vorwissen):

Stunden 4-10 (Erarbeitung und Kompetenzaufbau):

Stunden 11-14 (Anwendung und Produkterstellung):

Stunden 15-16 (Präsentation und Reflexion):

Planen Sie strukturierte kooperative Lernformen.

Gruppenstrukturen und Methoden:

Explizit zu fördernde Sozialkompetenzen:

Peer-Feedback-Aktivitäten:

Plan zur Konfliktlösung:

Individuelle Verantwortlichkeit in der Gruppe:

Planen Sie Entscheidungspunkte für die Lernenden ein.

Themenwahl (innerhalb welcher Grenzen?):

Wahl des Endprodukts oder Formats:

Wahl des Recherchewegs:

Präsentationsform:

Management unterschiedlicher Ergebnisse:

Planen Sie formative Checks und eine summative Aufgabe, die Kompetenzen authentisch prüft.

Formative Lernkontrollen (begleitend):

Beschreibung der summativen Aufgabe:

Überarbeitungsmöglichkeiten:

Konzept zur Selbsteinschätzung:

Bewertungskriterien (Rubrics):

Flips Perspektive

Einheiten in der Sek I funktionieren, wenn sie respektieren, was Jugendlichen wichtig ist: Relevanz, Autonomie und soziale Verbindung. Dieser Planer hilft Ihnen, Unterricht zu gestalten, der fachlich anspruchsvoll und gleichzeitig so motivierend ist, dass die Lernenden die Arbeit aus eigenem Antrieb leisten wollen.

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Diese Vorlage anpassen

Für All Subjects

Wenden Sie Einheit für die Sek I an, indem Sie die Phasenlängen und Arbeitsaufträge an die Anforderungen von All Subjects anpassen.

Über das Einheit für die Sek I-Rahmenwerk

Lernende in der Sekundarstufe I befinden sich in einer besonderen Entwicklungsphase. Sie sind zu komplexem Denken fähig, benötigen aber mehr Struktur als die Oberstufe. Sie entwickeln ihre Identität und streben nach Autonomie, brauchen aber gleichzeitig Gemeinschaft und Zugehörigkeit. Motivation entsteht bei ihnen durch Relevanz: Inhalte, die eine Brücke zu ihrem Leben, ihren Fragen und der aktuellen Welt schlagen.

Relevanz als Motor: Jugendliche sind das ehrlichste Publikum im Bildungssystem. Wenn sie den Sinn einer Aufgabe nicht erkennen, werden sie kein Interesse heucheln. Effektive Einheiten in der Sek I starten mit einer echten Frage oder einem Problem, das diese Altersgruppe bewegt, und verlieren den Alltagsbezug nie aus den Augen.

Strukturierte Unabhängigkeit: Schülerinnen und Schüler dieser Altersstufe benötigen ein Gerüst für ihre Autonomie. Völlig offene Aufgaben führen oft zu Überforderung, während rein instruktive Aufgaben lediglich Pflichtbewusstsein ohne echtes Engagement erzeugen. Die Lösung sind Wahlmöglichkeiten innerhalb eines klaren Rahmens: Die Lernenden wählen das Thema innerhalb eines Bereichs oder das Format basierend auf festen Kriterien.

Kollaboration: Peer-Beziehungen sind zentral für die Identitätsbildung. Kooperatives Lernen ist daher besonders effektiv. Einheiten sollten strukturierte Zusammenarbeit enthalten, die über bloße Partnerarbeit hinausgeht und explizite Protokolle für produktive Gruppenarbeit, Konfliktlösung und faire Arbeitsteilung nutzt.

Identität und Zeitgeist: In den Klassen 5 bis 10 entwickeln Jugendliche ein Bewusstsein für soziale Systeme. Unterricht, der Inhalte mit Identitätsfragen verknüpft (Wessen Geschichte wird hier erzählt?) und aktuelle Themen aufgreift, ist weitaus wirksamer als rein theoretische Wissensvermittlung.

Rhythmisierung und Pacing: Die Aufmerksamkeitsspanne ist vorhanden, benötigt aber Abwechslung. Einheiten sollten regelmäßige Wechsel zwischen Plenum, Kleingruppen und Einzelarbeit vorsehen sowie Bewegung und Diskussion als Kernelemente integrieren.

Thematische Einheit

Organisieren Sie mehrere Unterrichtswochen rund um ein zentrales Thema oder eine Leitfrage, die Texte, Fächer und reale Situationen verbindet. Lernende bauen dauerhaftes Verstehen auf, wenn sie dieselben Ideen in verschiedenen Kontexten begegnen.

Rückwärts geplante Einheit

Planen Sie Ihre Unterrichtseinheit vom Ergebnis her. Zuerst werden die Lernziele und Kompetenzen festgelegt, dann die Leistungsnachweise und schließlich die Lernsequenz. Jede Stunde arbeitet von Anfang an auf ein klares Ziel hin.

Projektbasierte Einheit

Konzipieren Sie eine Einheit, in der Lernende ein echtes Problem untersuchen, ein sinnvolles Produkt erstellen und es einem authentischen Publikum präsentieren. Projektbasiertes Lernen in allen Phasen: Einstieg, Recherche, Erstellung und Präsentation.

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Häufig gestellte Fragen

Halten Sie die kognitive Anforderung des Lernziels konstant, während der Weg dorthin flexibel bleibt. Wenn das Ziel lautet: 'Analysiere die Argumentationsstruktur', können die Schüler den Text wählen. Die Kompetenz bleibt identisch.
Lehren Sie Kooperationsfähigkeiten explizit. Nutzen Sie feste Protokolle wie das Gruppenpuzzle oder strukturierte Kontroversen, die klare Rollen zuweisen. Kurze Reflexionen nach der Arbeit helfen, den Prozess zu optimieren.
Fragen Sie sie direkt. Nutzen Sie aktuelle Medien, soziale Trends oder Fragen zu Gerechtigkeit und Identität. Ein 5-minütiger Austausch zum Einstieg über das Vorwissen und die persönliche Meinung wirkt oft Wunder.
Bauen Sie ein Gerüst (Scaffolding), das schwächeren Schülern Sicherheit gibt, während die Autonomie und Komplexität der Aufgaben für reifere Lernende eine echte Herausforderung darstellen.
Meist sind 3 bis 6 Wochen ideal. Kürzere Einheiten eignen sich für isolierte Fertigkeiten, während längere Einheiten für projektorientiertes oder forschendes Lernen nötig sind.
Jugendliche suchen Relevanz und soziale Interaktion, was aktives Lernen bietet. Statt passiv zu konsumieren, debattieren und untersuchen sie. Flip Missions sind für dieses Alter ideal: strukturiert genug für Produktivität und kollaborativ genug für den sozialen Drang. Lehrer nutzen diesen Planer für die Struktur und Flip für die täglichen Missionen, die den Inhalt in aktives Handeln verwandeln.
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