Baukasten für Grundschul-Bewertungsraster

Erstellen Sie entwicklungsgerechte Raster für Grundschülerinnen und Grundschüler: klare Sprache, konkrete Beschreibungen und altersangemessene Kriterien, die Kinder verstehen und für die Selbstbewertung nutzen können.

Alle FächerGrundschule (Kl. 1-4)

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Wann diese Vorlage einsetzen

  • Bei allen Leistungsnachweisen in Klasse 1 bis 4, die Kinder selbst einsehen
  • Schreibaufgaben mit konkreten, beobachtbaren Kriterien
  • Bewertung von Projekten und Produkten im Grundschulunterricht
  • Wenn Sie Kinder schrittweise an die Selbstbewertung heranführen wollen
  • Formative Leistungsrückmeldung in Deutsch, Mathe und Sachunterricht

Abschnitte der Vorlage

Beschreiben Sie die Aufgabe und identifizieren Sie entwicklungsbedingte Besonderheiten der Klassenstufe.

Aufgabenbeschreibung:

Klasse (1-4):

Fach:

Entwicklungsstand (Sprachniveau, Feinmotorik, Lesekompetenz):

Nutzen die Kinder dies zur Selbstbewertung?

Wählen Sie 2 bis 3 spezifische, beobachtbare Kriterien in kindgerechter Sprache aus.

Kriterium 1 (kindgerecht formuliert):

Kriterium 2 (kindgerecht formuliert):

Kriterium 3 (optional, kindgerecht):

Visuelle Icons oder Symbole für jedes Kriterium:

Schreiben Sie konkrete, anschauliche und für Kinder zugängliche Beschreibungen für jede Stufe.

Bewertungsskala (Sterne, Daumen, Smileys):

Kriterium 1:

Höchste Stufe: [konkrete Beschreibung in einfacher Sprache]

Mittlere Stufe:

Anfangsstufe:

Kriterium 2: (wiederholen)

Entwerfen Sie eine Version zur Selbstbewertung, die für die Klassenstufe angemessen ist.

Format der Selbstbewertung (Einkreisen, Stempel, auf Bild zeigen):

Impuls für das Kind ("Ich glaube, mein Text ist auf dieser Stufe, weil..."):

Wie zeigen die Kinder ihre Selbsteinschätzung:

Gibt es eine Partnerbewertung?

Planen Sie, wie Sie das Raster in Schüler-Lehrer-Gesprächen einsetzen.

Wann sprechen Sie mit den Kindern über das Raster?

Ablauf (zuerst Selbsteinschätzung, dann Dialog):

Dauer pro Gespräch:

Organisation der restlichen Klasse währenddessen:

Art der Notizen:

Flips Perspektive

Grundschulraster sind dann wirksam, wenn Kinder sie tatsächlich lesen und nutzen können, anstatt sie nur passiv mit der korrigierten Arbeit zu erhalten. Dieser Baukasten hilft Ihnen dabei, Raster mit visuellen Hilfen, konkreter Sprache und wenigen klaren Kriterien zu entwerfen. So können Schülerinnen und Schüler diese bereits vor der Abgabe zur Orientierung nutzen und nicht erst nach Erhalt des Feedbacks.

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Diese Vorlage anpassen

Für Alle Fächer

Wenden Sie Grundschul-Bewertungsraster an, indem Sie die Phasenlängen und Arbeitsaufträge an die Anforderungen von Alle Fächer anpassen.

Über das Grundschul-Bewertungsraster-Rahmenwerk

Bewertungsraster für die Grundschule erfordern andere Designprinzipien als Raster für ältere Lernende. Junge Kinder benötigen eine einfachere Sprache, weniger Kriterien, konkretere Beschreibungen und visuelle Unterstützung. Das Ziel ist ein Raster, das ein siebenjähriges Kind betrachten und verstehen kann, um zu wissen, was es erreichen soll.

Entwicklungsgerechte Gestaltung: Die Kriterien und die Sprache in einem Grundschulraster sollten dem Entwicklungsstand der Kinder entsprechen, nicht nur der Klassenstufe. Ein Raster für die erste Klasse sollte sich deutlich von einem für die vierte Klasse unterscheiden, selbst bei ähnlichen Aufgabenstellungen.

Visuelle Unterstützung: Smileys, Sterne, Daumen oder andere visuelle Skalen funktionieren bei jungen Lernenden besser als reine Notenskalen. Icons neben den Kriterien helfen Leseanfängern, sich mit dem Raster auseinanderzusetzen. Eine farbliche Kennzeichnung hilft den Kindern, sich im Raster zurechtzufinden.

Weniger Kriterien, mehr Klarheit: Beschränken Sie Grundschulraster auf maximal 2 bis 3 Kriterien. Junge Lernende können nicht mehr als ein paar Bewertungsdimensionen gleichzeitig im Kopf behalten. Wählen Sie die wichtigsten Aspekte der Aufgabe aus und bewerten Sie diese klar, anstatt ein umfassendes Raster zu erstellen, das überfordert.

Kindgerechte Sprache: Jedes Kriterium sollte so formuliert sein, dass ein Kind der jeweiligen Klassenstufe es lesen und verstehen kann. „Sätze beginnen mit einem Großbuchstaben und enden mit einem Punkt“ ist für Zweitklässler verständlich. „Orthografische Konventionen werden konsistent angewendet“ hingegen nicht.

Feedback-Gespräche: Grundschulraster funktionieren am besten, wenn sie im Einzelgespräch oder in Kleingruppen besprochen werden. Eine fünfminütige Schreibkonferenz, in der Lehrkraft und Kind gemeinsam auf das Raster schauen, bewirkt mehr Lernerfolg als ein zurückgegebenes Blatt mit einem eingekreisten Wert. Planen Sie ein, wie Sie das Raster im Dialog nutzen, nicht nur als reines Benotungsformular.

Checkliste zur Bewertung

Erstellen Sie eine Checkliste zur Überprüfung, ob die geforderten Elemente in einer Schülerarbeit vorhanden sind. Klar, schnell anzuwenden und nützlich als Selbstkontrolle vor der Abgabe.

Selbstbewertungsraster

Gestalten Sie Raster, mit denen Lernende ihr eigenes Werk bewerten. Das fördert Metakognition, regt zur ehrlichen Reflexion an und schafft eine Feedbackschleife zwischen Selbst- und Fremdwahrnehmung.

Ganzheitliches Bewertungsraster

Gestalten Sie ein ganzheitliches Bewertungsraster, das die Arbeit als Ganzes mit einer einzigen Gesamtnote bewertet. Schneller anzuwenden und gut geeignet für häufige Formativbewertung, kurze Schreibaufgaben und Situationen, in denen der Gesamteindruck entscheidend ist.

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Häufig gestellte Fragen

Eins oder zwei. Erstklässler können sich meist nur auf eine Qualität gleichzeitig konzentrieren. Ein einzelnes Kriterium mit zwei oder drei Stufen (Sterne-Bewertung, Smiley-Skala) ist effektiver als ein komplexes Raster, das junge Lernende überfordert.
Durch explizites Vorbild (Modeling). Bearbeiten Sie eine Aufgabe vor den Augen der Kinder und denken Sie laut nach, während Sie das Raster zur Bewertung nutzen. Üben Sie es dann gemeinsam an Beispielarbeiten, bevor die Kinder es alleine versuchen. Machen Sie es zur regelmäßigen Routine.
Sterne (1 bis 3 oder 1 bis 4) funktionieren meist gut. Smiley-Skalen sind ideal für Klasse 1 und 2, wirken auf Viertklässler aber manchmal zu kindisch. Farbcodes (Grün, Gelb, Rot oder Gold, Silber, Bronze) bieten eine nonverbale Ebene. Emojis sind möglich, sollten aber gezielt eingesetzt werden.
Priorisieren Sie: Sprechen Sie bei großen Leistungsnachweisen mit jedem Kind, nutzen Sie bei kleineren Aufgaben Partnerfeedback oder die Besprechung von Ankerbeispielen in der Gruppe. Kleingruppengespräche (3 bis 4 Kinder mit ähnlichen Zielen) sind ein effizienter Mittelweg.
Das hängt von der Schulordnung ab. Viele Grundschulen nutzen Kompetenzskalen statt Noten, was perfekt zu Rastern passt. Wenn Sie Noten geben müssen, seien Sie transparent: Erklären Sie den Kindern, welche Stufe welcher Note entspricht, damit das Raster nicht wie eine geheime Formel wirkt.
Junge Lernende zeigen aktives Lernen durch konkretes Verhalten: eine Idee teilen, etwas bauen oder ihre Arbeit erklären. Ein Raster für aktives Lernen sollte einfache, visuelle Kriterien nutzen. Wenn Kinder eine Flip-Mission bearbeiten, üben sie Zusammenarbeit und Kommunikation spielerisch. Dieses Raster hilft Ihnen, diese Kompetenzen kindgerecht zu dokumentieren, während Flip-Missionen die nötige Praxis liefern.
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