Generator für Selbstbewertungsraster

Gestalten Sie Raster, mit denen Lernende ihr eigenes Werk bewerten. Das fördert Metakognition, regt zur ehrlichen Reflexion an und schafft eine Feedbackschleife zwischen Selbst- und Fremdwahrnehmung.

Alle FächerGrundschule (Kl. 1-4)Sekundarstufe I (Kl. 5-10)Sekundarstufe II (Oberstufe)

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  • Mit pädagogischen Hinweisen und Tipps von Flip
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Wann diese Vorlage einsetzen

  • Vor der Abgabe großer Leistungsnachweise zur gezielten Endkorrektur
  • Während Schreibkonferenzen oder Projektphasen zur Lernprozessbegleitung
  • Wenn die Förderung metakognitiver Kompetenzen ein explizites Lernziel ist
  • Am Ende einer Unterrichtseinheit zur Reflexion des Lernfortschritts
  • In jedem Unterricht, der die Eigenverantwortung der Lernenden stärken möchte

Abschnitte der Vorlage

Definieren Sie die Aufgabe und die Kompetenzen, die reflektiert werden sollen.

Beschreibung der Aufgabe:

Welche Fähigkeiten oder Qualitäten stehen im Fokus?

Zu welchem Zeitpunkt erfolgt die Selbstbewertung (währenddessen, vor Abgabe, nach dem Feedback)?

Wie führt die Bewertung zur Überarbeitung?

Legen Sie die Kriterien fest. Verwenden Sie eine schülerorientierte Sprache.

Kriterium 1 (schülergerecht):

Kriterium 2:

Kriterium 3:

Belegpflicht: Wo im Text/Projekt findet sich der Beweis für diese Einschätzung?

Formulieren Sie Beschreibungen für die verschiedenen Leistungsstufen aus Sicht der Lernenden.

Kriterium 1:

Sehr gut: [So sieht das in meiner Arbeit aus]

Gut dabei: [Das habe ich erreicht]

Noch in Arbeit: [Daran muss ich noch feilen]

Kriterium 2:

(Wiederholung für jedes Kriterium)

Erstellen Sie Fragen, die über die reine Bewertung hinausgehen und zur Analyse anregen.

Was ist mir besonders gut gelungen? (Belege nennen)

Was würde ich ändern, wenn ich mehr Zeit hätte?

Was war die wichtigste Erkenntnis bei dieser Aufgabe?

Welche Frage ist für mich noch offen?

Planen Sie den Umgang mit den Ergebnissen und die langfristige Förderung der Einschätzungskompetenz.

Wie vergleichen Sie Selbst- und Fremdeinschätzung?

Wie besprechen Sie Differenzen mit den Lernenden?

Wie sieht das Protokoll für die anschließende Überarbeitung aus?

Wie wird die Genauigkeit über das Schuljahr hinweg dokumentiert?

Flips Perspektive

Lernende, die ihre eigene Arbeit präzise einschätzen können, lernen effektiver und überarbeiten ihre Ergebnisse gezielter als diejenigen, die nur passiv auf Feedback warten. Dieser Builder hilft Ihnen dabei, Werkzeuge für eine ehrliche Reflexion zu erstellen. So fördern Sie einen produktiven Dialog darüber, was Schüler über ihre Arbeit denken und was das Ergebnis tatsächlich zeigt.

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Diese Vorlage anpassen

Für Alle Fächer

Wenden Sie Selbstbewertungsraster an, indem Sie die Phasenlängen und Arbeitsaufträge an die Anforderungen von Alle Fächer anpassen.

Über das Selbstbewertungsraster-Rahmenwerk

Die Selbstbewertung durch Schülerinnen und Schüler gehört zu den effektivsten Methoden im Unterricht. Wenn Lernende ihre eigene Arbeit präzise einschätzen, übernehmen sie mehr Verantwortung für ihren Lernprozess, erzielen qualitativ hochwertigere Ergebnisse und entwickeln metakognitive Fähigkeiten, die maßgeblich für den langfristigen schulischen Erfolg sind.

Warum Selbstbewertung herausfordernd ist: Eine akkurate Selbsteinschätzung setzt voraus, dass Lernende Qualitätsstandards internalisiert haben. Wer nicht versteht, wie ein „gutes“ Ergebnis in einem bestimmten Bereich aussieht, kann die eigene Leistung nicht objektiv messen. Die Vermittlung von Selbstbewertungskompetenz bedeutet daher, die fachlichen Standards sichtbar und verständlich zu machen.

Das Problem der Genauigkeit: Viele Lernende neigen dazu, ihre Arbeit entweder zu überschätzen (hohes Vertrauen bei geringer Leistung) oder zu unterschätzen (hohe Leistung bei geringem Vertrauen). Das Ziel eines Rasters ist nicht die bloße Übereinstimmung mit der Lehrkraftnote, sondern der Aufbau eines präzisen internen Qualitätsmodells. Abweichungen zwischen Selbst- und Fremdeinschätzung sind wertvolle Lerngelegenheiten.

Kalibrierung: Die Genauigkeit der Selbsteinschätzung verbessert sich durch regelmäßige Übung und den Dialog über Diskrepanzen. Über ein Schulhalbjahr hinweg lässt sich meist eine signifikante Steigerung dieser Kompetenz beobachten, was oft wertvoller ist als die Bewertung einer einzelnen Aufgabe.

Gestaltungsprinzipien: Raster sollten in schülergerechter Sprache verfasst sein und sich auf beobachtbare Merkmale statt auf abstrakte Begriffe konzentrieren. Ein Feld für Belege aus der eigenen Arbeit ist essenziell: „Ich halte meine These für stark, weil [konkretes Textzitat]“ ist hilfreicher als die bloße Auswahl einer Punktzahl.

Verknüpfung mit der Überarbeitung: Der größte Nutzen liegt in der Phase vor der Abgabe. Lernende identifizieren durch das Raster ihre Schwachstellen und priorisieren eigenständig, was sie noch verbessern müssen. So entsteht ein Korrekturzyklus, der auf eigener Analyse statt auf bloßer Anweisung der Lehrkraft basiert.

Analytisches Bewertungsraster

Erstellen Sie ein analytisches Bewertungsraster, das Schülerarbeiten anhand mehrerer Kriterien mit differenzierten Leistungsstufen bewertet. Lernende erhalten spezifisches Feedback darüber, was gelungen ist und was in jeder Dimension verbessert werden kann.

Einpunkt Bewertungsraster

Entwickeln Sie ein Bewertungsraster, das nur die Erwartungsstufe definiert und Raum lässt für Anmerkungen, was diese übertrifft und was noch nicht erreicht ist. Einfach zu erstellen und für Lernende leicht verständlich.

Checkliste zur Bewertung

Erstellen Sie eine Checkliste zur Überprüfung, ob die geforderten Elemente in einer Schülerarbeit vorhanden sind. Klar, schnell anzuwenden und nützlich als Selbstkontrolle vor der Abgabe.

Erleben Sie die Magie des aktiven Lernens

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Die KI von Flip nimmt Ihr Fach, Ihre Klassenstufe und Ihr Thema und erstellt eine unterrichtsfertige Stunde mit Schritt-für-Schritt-Anleitung, Diskussionsfragen, Exit-Ticket und druckfertigen Schülermaterialien.

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Häufig gestellte Fragen

Nutzen Sie die Diskrepanz als Gesprächsanlass. Lassen Sie sich zeigen, an welchen Stellen die Schüler die Belege für ihre Einschätzung sehen. Oft liegt ein Missverständnis des Kriteriums vor oder ein Aspekt wurde auf die gesamte Arbeit projiziert, obwohl er nur punktuell vorhanden war.
Verlangen Sie zwingend Belege. Es ist schwer, sich bei der Argumentationsstruktur die volle Punktzahl zu geben, wenn man einen konkreten Satz zitieren muss, der diese Qualität beweist. Evidenzbasierte Selbstbewertung ist deutlich ehrlicher als abstraktes Ankreuzen.
Die Benotung der Genauigkeit ist schwierig und oft kontraproduktiv, da sie taktisches Verhalten fördert. Sinnvoller ist die Nutzung als formatives Instrument. Manche Lehrkräfte geben Punkte für die Sorgfalt der Reflexion, nicht für die Übereinstimmung mit der Lehrkraftmeinung.
So früh wie möglich. Starten Sie mit kleinen Aufgaben und einfachen Kriterien. Die Fähigkeit zur Selbsteinschätzung wächst mit der Übung. Die ersten Versuche sind oft ungenau, aber bei regelmäßiger Anwendung entwickeln Lernende bis zum Halbjahr ein deutlich besseres Bewusstsein.
Ja, mit angepassten Werkzeugen. Jüngere Kinder können mit Smiley-Skalen, einfachen „Ich kann“-Sätzen oder Ampelsystemen arbeiten. Wichtig ist, dass die Kriterien konkret und beobachtbar sind, statt abstrakte Qualitätsurteile zu verlangen.
Selbstbewertungsraster sind ideal für aktives Lernen, da sie die Reflexion über Partizipation und Denkprozesse fordern. Nach einer Flip Mission können Lernende Kriterien bewerten wie: Ich habe mindestens eine eigene Idee eingebracht oder Ich habe Belege für meine Position genutzt. Die Selbstbewertung macht Kompetenzen sichtbar, die für Lehrkräfte in Gruppenphasen schwer gleichzeitig zu beobachten sind. Dieses Raster schafft die Struktur für Reflexion, während Flip die konkrete Erfahrung liefert.
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