Ganzheitliches Bewertungsraster (Holistic Rubric)
Gestalten Sie ein ganzheitliches Bewertungsraster, das die Arbeit als Ganzes mit einer einzigen Gesamtnote bewertet. Schneller anzuwenden und gut geeignet für häufige Formativbewertung, kurze Schreibaufgaben und Situationen, in denen der Gesamteindruck entscheidend ist.
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Wann diese Vorlage einsetzen
- Häufige, formative Leistungsfeststellung mit Fokus auf Zeitersparnis
- Bewertung von Lesetagebüchern, Portfolios oder kurzen Textentwürfen
- Einschätzung der mündlichen Mitarbeit und Diskussionsbeteiligung
- Aufgaben, bei denen die Gesamtwirkung wichtiger ist als Einzelkriterien
- Ergänzung zu analytischen Verfahren für einen schnellen Überblick
Abschnitte der Vorlage
Ganzheitliche Bewertungsraster sind das richtige Werkzeug, wenn Sie eine schnelle und präzise Einschätzung der Gesamtqualität benötigen und detailliertes Feedback zweitrangig ist. Dieser Builder hilft Ihnen, Deskriptoren zu formulieren, die spezifisch genug für eine hohe Urteilsbeurteilung sind. So stellen Sie sicher, dass Ihre Bewertung und die Ihrer Kollegen auf demselben Verständnis von Qualität basieren.
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Für Alle Fächer
Wenden Sie Ganzheitliches Bewertungsraster an, indem Sie die Phasenlängen und Arbeitsaufträge an die Anforderungen von Alle Fächer anpassen.
Über das Ganzheitliches Bewertungsraster-Rahmenwerk
Ein ganzheitliches Bewertungsraster (Holistic Rubric) bewertet die Gesamtqualität einer Schülerleistung mit einer einzigen Note oder Punktzahl, anstatt jedes Kriterium separat zu gewichten. Es lässt sich schneller anwenden als ein analytisches Raster und eignet sich hervorragend für die formative Leistungsbewertung, die Förderung des Schreibflusses oder Situationen, in denen ein schneller Gesamteindruck wertvoller ist als eine detaillierte Diagnose.
Wann ganzheitliche Raster am besten funktionieren: Diese Methode ist ideal für regelmäßige, prozessbegleitende Rückmeldungen: Lesetagebücher, Reflexionen, die mündliche Mitarbeit oder kurze schriftliche Übungen. Sie dienen auch als guter Ausgangspunkt für komplexe Produkte, bei denen das Zusammenspiel aller Komponenten wichtiger ist als die Summe der Einzelteile.
Grenzen der ganzheitlichen Bewertung: Der Zeitvorteil geht zu Lasten der diagnostischen Tiefe. Ein ganzheitliches Raster zeigt zwar das Leistungsniveau auf, gibt den Lernenden aber keine spezifischen Hinweise zur Verbesserung. Daher ist es sinnvoll, die Bewertung durch kurzes schriftliches oder mündliches Feedback zu ergänzen oder sie einzusetzen, wenn die Kriterien bereits aus vorherigen Aufgaben bekannt sind.
Formulierung der Deskriptoren: Jede Niveaustufe benötigt eine umfassende Beschreibung des Erwartungshorizonts. Die Beschreibung sollte die markantesten Merkmale enthalten, die eine Leistung sofort einer bestimmten Stufe zuordnen lassen, ohne jedes Detail aufzuzählen.
Kombination von Methoden: Viele Lehrkräfte nutzen ganzheitliche Raster für die schnelle formative Kontrolle und analytische Raster für die abschließende Klassenarbeit. Schüler profitieren davon zu verstehen, wie beide zusammenhängen: Die ganzheitliche Note spiegelt wider, ob die Einzelkriterien in ihrer Gesamtheit erfüllt wurden.
Anzahl der Niveaustufen: Drei bis vier Stufen sind meist ausreichend. Zwei Stufen (bestanden/nicht bestanden) eignen sich für sehr einfache Checks. Fünf oder mehr Stufen führen oft zu Unklarheiten bei der globalen Einschätzung.
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